Ein sehr interessantes Video habe ich letzten in einer Vorlesung gesehen:
Besonders schön zu sehen ab Minute 2:15
Besonders schön zu sehen ab Minute 2:15
Vorigen Montag habe ich mit meiner Diplomarbeit am Institut für Angewandte Synthesechemie der TU Wien angefangen. Ich werde im Bereich der Zwei Photonen Polymerisation Forschen. Mehr Details dazu eventuell später.
Derzeit habe ich einiges an Literatursuche hinter mir und nun bin ich seit fast einer Woche daran meine Edukte für die erste Reaktion aufzureinigen und zu trocknen, was sich als überaus schwierig herausstellt.
Außerdem war voriges Wochenende Oktobärfest, wo ich weit über 24 Stunden (mit 4 Stunden Schlaf) im Einsatz war. Es war aber ein voller Erfolg und hat riesen Spaß gemacht!
So komme ich insgesamt auf sehr imposante Arbeitswochen und dementsprechend wenig "Freizeit".
Derzeit habe ich einiges an Literatursuche hinter mir und nun bin ich seit fast einer Woche daran meine Edukte für die erste Reaktion aufzureinigen und zu trocknen, was sich als überaus schwierig herausstellt.
Außerdem war voriges Wochenende Oktobärfest, wo ich weit über 24 Stunden (mit 4 Stunden Schlaf) im Einsatz war. Es war aber ein voller Erfolg und hat riesen Spaß gemacht!
So komme ich insgesamt auf sehr imposante Arbeitswochen und dementsprechend wenig "Freizeit".
Najo paar Sachen schon. Das JUH-Sommerfest ist vorbei und damit ein anstrengendes aber auch lustiges Wochenende.
Habe außerdem die Prüfung "Atemphysiologie und Beatmungstechniken" mit sehr gut bestanden und lerne derzeit für "Anorganische Molekularchemie". AMC wird die vorletzte Prüfung vorm Sommer sein für mich. Das letzte ist dann noch medizinische Chemie udn dann is Schluss.
Habe außerdem mein Wahlpraktikum auf der Makromolekularen Chemie erfolgreich abgeschlossen.
Gegen die abartigen Temperaturen von bis zu 37 °C hoffe ich nun, dass meine (ausgeborgte) Klimaanlage abhilfe verschafft.
Habe außerdem die Prüfung "Atemphysiologie und Beatmungstechniken" mit sehr gut bestanden und lerne derzeit für "Anorganische Molekularchemie". AMC wird die vorletzte Prüfung vorm Sommer sein für mich. Das letzte ist dann noch medizinische Chemie udn dann is Schluss.
Habe außerdem mein Wahlpraktikum auf der Makromolekularen Chemie erfolgreich abgeschlossen.
Gegen die abartigen Temperaturen von bis zu 37 °C hoffe ich nun, dass meine (ausgeborgte) Klimaanlage abhilfe verschafft.
Nachdem ich seit Anfang Juni NFS-NKA bin, habe ich nun am Samstag den NKV-Kurs(Allgemeine Notfallkompetenz Venenzugang und Infusionen) besuchen dürfen.
Habe nun die theoretische Fertigkeit erlernt in eine periphere Vene eine Venenverweilkanüle zu applizieren und werde dieses theoretische Wissen im August im Rahmen eines Spitalspraktikums im Allgemeinen Krankenhaus mit der praktischen Fertigkeit kombinieren, sprich ich geh Zugang legen üben
.
Im September ist dann Prüfung. Apropos Prüfung: Die Uni verlangt mir im Moment einiges ab, so lerne ich gleichzeitig für die Prüfung Atemphysiologie und Beatmungstechniken sowie Anorganische Molekularchemie, außerdem hab ich morgen eine Präsentation im Rahmen der LVA Moderne 1D- und 2D-NMR-Methoden und schließlich folgt dann im Juli noch die Prüfung Medizinsche Chemie. Nicht zu vergessen mache ich gerade Wahlpraktikum im Bereich der Makromolekularchemie auf dem Institut für Angewandte Synthesechemie...Nun dann auf in eine arbeitsreiche Woche!
Habe nun die theoretische Fertigkeit erlernt in eine periphere Vene eine Venenverweilkanüle zu applizieren und werde dieses theoretische Wissen im August im Rahmen eines Spitalspraktikums im Allgemeinen Krankenhaus mit der praktischen Fertigkeit kombinieren, sprich ich geh Zugang legen üben

Im September ist dann Prüfung. Apropos Prüfung: Die Uni verlangt mir im Moment einiges ab, so lerne ich gleichzeitig für die Prüfung Atemphysiologie und Beatmungstechniken sowie Anorganische Molekularchemie, außerdem hab ich morgen eine Präsentation im Rahmen der LVA Moderne 1D- und 2D-NMR-Methoden und schließlich folgt dann im Juli noch die Prüfung Medizinsche Chemie. Nicht zu vergessen mache ich gerade Wahlpraktikum im Bereich der Makromolekularchemie auf dem Institut für Angewandte Synthesechemie...Nun dann auf in eine arbeitsreiche Woche!
Heute waren wir im Rahmen der Vorlesung Anorganische Molekularchemie auf einer Exkursion am Atominstitut der TU Wien. Wir wurden von Dr. Georg Steinhauser begrüßt und durch das Gelände geführt.
Bei dem Reaktor handelt es sich um einen TRIGA-Forschungsreaktor, eine Reaktorart die sich vor allem durch ihre inhärente Sicherheit auszeichnet, sodass auch Studenten an dem Reaktor arbeiten können ohne, dass dadurch Gefahr droht.
Die inhärente Sicherheit beruht darauf, dass sich, wenn sich die Neutronenzahl unkontrolliert erhöht, das umgebende Wasser, dass gleichzeitig den Moderator und Kühlmittel darstellt, sich so stark erhitzt, dass seine kinetische Energie höher wird, als die der freigesetzten Neutronen. Dadurch können die Neutronen nicht mehr abgebremst werden und weitere Kernspaltung wird somit verhindert. Man könnte Sagen der Reaktor würgt sich selbst ab. Dies passiert in einem Zeitraum von rund 40 Millisekunden. Anschließend kühlt sich das Wasser wieder ab und der Reaktor kann erneut angefahren werden.
Nicht nur, dass sich der Reaktor selbst schützt, kann die Leistung für die besagten 40 Millisekunden um das 1000 fache erhöht werden, sodass es zu einer kurzzeitigen massiven Erhöhung des Neutronenflusses kommt, der wiederum für gewisse Experimente notwendig ist.
Der lange Rede kurzer Sinn hier noch einige imho sehr interessante Bilder von der Exkursion.

Hier der TRIGA-Reaktor der TU Wien in beinahe voller Größe.

Bei diesem typischen blauen Leuchten handelt es sich um Tscherenkow-Strahlung. Sehr Eindrucksvoll!

SCRAM - Der Notausschalter für Kernreaktoren. SCRAM steht dabei für Safety Control Reactor Axe Man bzw Safety Cut Rope Axe Man.
Beim ersten Kernreaktor, dem Chicago Pile von Fermi hatte ein Arbeiter die Aufgabe im Falle eines Durchgehens des Reaktors das Seil an dem die Moderator-Stäbe befestigt waren mit einem Axt-Schlag zu durchtrennen und somit das sofortige Abschalten des Reaktors zu bewirken. Die Bezeichnung SCRAM ist international bei allen Kernreaktoren gleich, blos in Deutschland nicht. Dort wird der Not-Aus Knopf durch die klingende Abkürzung RESA bezeichnet, das steht für Reaktor Schnellabschaltung.....Nunja....

Hier ein Diagramm, wo sich welcher Brennstab befindet. Anfangsziffer 2 bezeichnet noch Brennstäbe die seit dem Bau 1962 vorhanden sind und noch nicht getauscht werden mussten.

Der TRIGA-Reaktor von oben aus betrachtet. Das was hier unscharf wirkt ist das Kühlwasser, was den Reaktorkern von der Umgebung trennt. Unten rund 100 °C heiß siedet es nur nicht, weil der Wasserdruck es verhindert. An der Oberfläche hat es rund 35 °C.

Mit diesen Greifwerkzeugen kann an den sog. Hotspot-Arbeitsplätzen gearbeitet werden, wenn es denn unbedingt sein muss.

Dieses Fenster ist aus Bleiglas, welches die hochenergetische Alpha und die weitreichende Gamma-Strahlung abschirmen soll. Obwohl es hier aussieht als ob es rund 30 cm dick wäre, ist es in Wirklichkeit rund 1-1.5m dick.

Durch diese Schleusen kann bei Bedarf weiteres Material in den Hotspot-Arbeitsplatz eingebracht werden. Beispielsweise Küchenrolle, destilliertes Wasser udgl....

Wir durften auch alle mal probieren zu arbeiten. Bedarf aber doch einiges an Übung....
In diesem Sinne Danke an Herrn Prof. Weinberger für das Ermöglichen der Exkursion und Herr Dr. Steinhauser für die tolle Führung!
Bei dem Reaktor handelt es sich um einen TRIGA-Forschungsreaktor, eine Reaktorart die sich vor allem durch ihre inhärente Sicherheit auszeichnet, sodass auch Studenten an dem Reaktor arbeiten können ohne, dass dadurch Gefahr droht.
Die inhärente Sicherheit beruht darauf, dass sich, wenn sich die Neutronenzahl unkontrolliert erhöht, das umgebende Wasser, dass gleichzeitig den Moderator und Kühlmittel darstellt, sich so stark erhitzt, dass seine kinetische Energie höher wird, als die der freigesetzten Neutronen. Dadurch können die Neutronen nicht mehr abgebremst werden und weitere Kernspaltung wird somit verhindert. Man könnte Sagen der Reaktor würgt sich selbst ab. Dies passiert in einem Zeitraum von rund 40 Millisekunden. Anschließend kühlt sich das Wasser wieder ab und der Reaktor kann erneut angefahren werden.
Nicht nur, dass sich der Reaktor selbst schützt, kann die Leistung für die besagten 40 Millisekunden um das 1000 fache erhöht werden, sodass es zu einer kurzzeitigen massiven Erhöhung des Neutronenflusses kommt, der wiederum für gewisse Experimente notwendig ist.
Der lange Rede kurzer Sinn hier noch einige imho sehr interessante Bilder von der Exkursion.

Hier der TRIGA-Reaktor der TU Wien in beinahe voller Größe.

Bei diesem typischen blauen Leuchten handelt es sich um Tscherenkow-Strahlung. Sehr Eindrucksvoll!

SCRAM - Der Notausschalter für Kernreaktoren. SCRAM steht dabei für Safety Control Reactor Axe Man bzw Safety Cut Rope Axe Man.
Beim ersten Kernreaktor, dem Chicago Pile von Fermi hatte ein Arbeiter die Aufgabe im Falle eines Durchgehens des Reaktors das Seil an dem die Moderator-Stäbe befestigt waren mit einem Axt-Schlag zu durchtrennen und somit das sofortige Abschalten des Reaktors zu bewirken. Die Bezeichnung SCRAM ist international bei allen Kernreaktoren gleich, blos in Deutschland nicht. Dort wird der Not-Aus Knopf durch die klingende Abkürzung RESA bezeichnet, das steht für Reaktor Schnellabschaltung.....Nunja....

Hier ein Diagramm, wo sich welcher Brennstab befindet. Anfangsziffer 2 bezeichnet noch Brennstäbe die seit dem Bau 1962 vorhanden sind und noch nicht getauscht werden mussten.

Der TRIGA-Reaktor von oben aus betrachtet. Das was hier unscharf wirkt ist das Kühlwasser, was den Reaktorkern von der Umgebung trennt. Unten rund 100 °C heiß siedet es nur nicht, weil der Wasserdruck es verhindert. An der Oberfläche hat es rund 35 °C.

Mit diesen Greifwerkzeugen kann an den sog. Hotspot-Arbeitsplätzen gearbeitet werden, wenn es denn unbedingt sein muss.

Dieses Fenster ist aus Bleiglas, welches die hochenergetische Alpha und die weitreichende Gamma-Strahlung abschirmen soll. Obwohl es hier aussieht als ob es rund 30 cm dick wäre, ist es in Wirklichkeit rund 1-1.5m dick.

Durch diese Schleusen kann bei Bedarf weiteres Material in den Hotspot-Arbeitsplatz eingebracht werden. Beispielsweise Küchenrolle, destilliertes Wasser udgl....

Wir durften auch alle mal probieren zu arbeiten. Bedarf aber doch einiges an Übung....
In diesem Sinne Danke an Herrn Prof. Weinberger für das Ermöglichen der Exkursion und Herr Dr. Steinhauser für die tolle Führung!
Dann noch die Protokolle vom Fortgeschrittenen Synthesepraktikum fertig machen und hoffentlich bis Ende Februar auch dafür die Noten bekommen.
Eingeordnet unter: Technische Chemie, Uni
Labor, Labor, Labor...habe heute zum ersten mal eine Glovebox (sogar gleiches Modell wie hier am Bild), in Action gesehn und zum ersten Mal in Schlenk-Kolben drei Reaktionen angesetzt. Nebenbei noch mein 1-Phenylpropanon (hoffentlich Enantiomerenrein) aufgearbeitet und für GCMS sowie für die Chirale HPLC abgefüllt. Morgen folgt davon noch ein NMR.
Kaum zu Hause erfreue ich mich an Kinetik und Katalyse sowie dem NMR-Spektrum einer Substanz für Analytische Problemlösungsstrategien...
Nächste Woche halte ich dann noch einen Vortrag/Referat über C-C-Bindungs Aktivierung sowie C-F-Bindungs AKtivierung im Rahmen der Vorlesung Metallorganische Chemie. Dann wirds aber hoffentlich wieder bissl ruhiger, was die Uni angeht.
Bald gehts Skifahren, juhu :-)
Kaum zu Hause erfreue ich mich an Kinetik und Katalyse sowie dem NMR-Spektrum einer Substanz für Analytische Problemlösungsstrategien...
Nächste Woche halte ich dann noch einen Vortrag/Referat über C-C-Bindungs Aktivierung sowie C-F-Bindungs AKtivierung im Rahmen der Vorlesung Metallorganische Chemie. Dann wirds aber hoffentlich wieder bissl ruhiger, was die Uni angeht.
Bald gehts Skifahren, juhu :-)
Derzeit gehts wieder mal drunter und drüber. Auf der Uni jeden Tag 8 Stunden Labor und danach Lernen für Kinetik und Katalyse Prüfung. Da bleibt nicht viel Zeit für Anderes...schon gar nicht für bloggen.
Trotzdem ein nettes Bild, dass ich unlängst vom Scheidetrichter einer Kollegin aufgenommen hab. Was in den zwei Phasen ist, weiß ich zwar nicht mehr, aber das schwarze da drin ist Palladiumchlorid.

Najo, eineinhalb Wochen noch und dann hab ich das auch hinter mir :-)
Trotzdem ein nettes Bild, dass ich unlängst vom Scheidetrichter einer Kollegin aufgenommen hab. Was in den zwei Phasen ist, weiß ich zwar nicht mehr, aber das schwarze da drin ist Palladiumchlorid.

Najo, eineinhalb Wochen noch und dann hab ich das auch hinter mir :-)
offiziellen Noten aus dem Master sind da, direkt 30 Min nach der "Prüfung" die eigentlich ein Vortrag zum Thema Charge Transfer Komplexe war.
Hoff ma das geht so schön weiter =)
Hoff ma das geht so schön weiter =)
Eingeordnet unter: Technische Chemie, Uni