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Hab wieder mal ein paar imho ganz lustige Merksätze für Medizin/RD gefunden

Meningismuszeichen: Nur Über Ludwig Erhardts Leiche
Nackensteifigkeit, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Erbrechen, Lärmempfindlichkeit


Medikation bei einem akuten MCI:
MONA BH

Morphin, Oxygen, Nitrate, ASS, Betablocker, Heparin


Unterscheidung RSB vs LSB
WILLIAM
MORROW

Wenn der QRS-Komplex in V1 W-förmig und in V6 M-förmig ist, dann ist es ein Linksschenkelblock

Wenn er in V1 M-förmig und in V6 W-förmig ist, dann ein Rechtsschenkelblock


Die Schockformen: HANS K.
Hypovolämisch, Anaphylaktisch, Neurogen, Septisch, Kardial


Aufbau des Schädels
Kathi denkt an Prüfungs Glück
Knochen, Dura mater, Arachnoidea mater, Pia mater, Gehirn


Was für den Berni unseren alten Bakterien-Fetischisten:

Typischer Erreger der von Phlegmonen oder Abszessen
Phl(e)gmone sind Str(e)ptokokken
(A)bszesses sind St(a)phylokokken


Die Erregungsleitung des Herzens
Seine Antwort Hi(e)ss Tawara Purkinje.

Sinus-Knoten
AV-Knoten
His-Bündel
Tawara Schenkel
Purkinje Fasern


Unterschied Thrombus vs. Embolus
Ein Thrombus wird zum Embolus, wenn er auf die Reise muss.


Hinter dem Magen da liegt etwas und das ist das Pankreas! (by Schlurf)


Anzahl der Wirbel entsprechend der Segmente der Wirbelsäule:
HWS: 7 Wirbel
BWS: 12 Wirbel
LWS: 5 Wirbel
Um 7 fange ich an zu arbeiten, um 12 hab ich Mittagspause und um 5 is Feierabend.Bleiben dan nur noch Kreuzbein und Steißbein. (by Caro)
Eventuell sollte man sich auch noch merken, dass Atlas und Axis besondere Wirbel sind :-)

Wenn jemand noch gute hat dann kann er die gerne in den Kommentaren hinterlassen und ich pflege sie hier ein. Für Anatomie stellt der Thieme Verlag einige Merksätze zu Verfügung. Aber auch hier finden sich noch ein paar.
Direktlink  Kommentare: 9 geschrieben von potassium am Dienstag, 12.01.2010, 13:07

Kommentar(e):
mia hat am Dienstag, 12.01.2010 um 16:27 geschrieben:
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word! :-)
schlurf hat am Dienstag, 12.01.2010 um 23:14 geschrieben:
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Hinter dem Magen da liegt etwas und das ist das Pankreas!
Marianne hat am Sonntag, 24.01.2010 um 20:37 geschrieben:
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Also der mit "Ein Thrombus wird zum Embolus, wenn er auf eine Reise muss" gfallt ma am besten.... echt schön =)

Kann noch was altbekanntes anbieten: Das ABCD - Schema zur Erkennung von Hautkrebs bzw. verdächtigen Muttermalen:
(A)symmetrie, (B)egrenzung, (C)olorit, (D)urchmesser
potassium hat am Sonntag, 24.01.2010 um 20:40 geschrieben:
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Und wie sind Begrenzung, Color und Durchmesser bei bösen Muttermalen?
Marianne hat am Montag, 25.01.2010 um 01:08 geschrieben:
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Hätt ichs also doch genauer ausformulieren sollen.
Also:
Asymmetrie: Muttermale sind im Regelfall symmetrisch und rund,Melanome nicht
Begrenzung: Muttermale haben einen klar definierten Rand, sind also begrenzt - Melanome haben einen ausgefransten oder zackigen Rand
Colorit: Muttermale sind einheitlich in der Färbung, Melanome weisen oft schachbrettartige Musterung in verschiedenen Farben auf (sind also quasi bunt^^)
Durchmesser: Muttermale wachsen nicht, Melanome breiten sich aus. Ich hoff, das klärt deine Frage ^^ wie bei fast allen Merkhilfen ist auch hier Vorwissen nötig.
Caro hat am Dienstag, 19.06.2012 um 22:25 geschrieben:
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Anzahl der Wirbel:

Um 7 fange ich an zu arbeiten (Halswirbel), um 12 hab ich Mittagspause (BW) und um 5 is Feierabend (LW). Bleiben dan nur noch Kreuzbein und Steißbein.
potassium hat am Dienstag, 19.06.2012 um 23:31 geschrieben:
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Cool :-) Danke für den Spruch!
Wusy hat am Montag, 17.12.2012 um 11:22 geschrieben:
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Anamneseerhebung

SAMPLE

S - Symptome
A - Allergien
M - Medikamente
L - letzte Mahlzeit
E - Ereignis

Notfallanamnese bei Schmerz

PQRST

P - Provokation (Was hat Schmerz ausgelöst)
Q - Qualität (Wie ist Schmerz? - stechen, zerreißend, brennend)
R - Region (Wo ist der Schmerz)
S - Stärke (Wie stark ist der Schmerz)
T - Time (Wie lange ist der Schmerz schon da?)
potassium hat am Montag, 17.12.2012 um 11:39 geschrieben:
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Da würde ich noch eins draufsetzen und sagen
S - Symptome
A - Allergien gegen Medikamente, Nahrungsmittel, Latex...
M - Dauermedikation inkl. OTC (Over the counter) Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
P - Patiengengeschichte also rel. Operationen, Grunderkrankungen...
L - Letzte Mahlzeit, letzter Stuhlgang, letztes Wasserlassen, letzte Zigarette,...
E - Event prior to illness - Was hat der Patient gemacht bevor es begonnen hat (war er ruhig im Bett oder ist er einen Marathon gelaufen....und alles dazwischen)
R - Risikofaktoren (zB bei PE, Insult....)

und
O - Onset (was hat der Patient gemacht als es begonnen hat, wie wars am Anfang...)
P - Palliation / Provokation - was macht es besser, was macht es schlechter
Qualtität - möglichst viele Möglichkeiten dem Patienten geben zB brennend, drückend, stechend, zerreißend, kolikartig, diffus
R - Radiation - Strahlt der Schmerz aus? Wenn ja wohin?
S - Stärke mit Hilfe der Visuell-Analogen-Skala (VAS) bestimmen lassen (auf einer Skala von 1 bis 10 inkl. zugehöriger Smilies vom Patienten zeigen lassen)
T - Hat sich der Schmerz verändert? Ist er gleich geblieben? Wie lange schon?

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