Potablog 1338.at Header

 
Es wirkt als würde dieser Kühlturm des Kohlekraftwerks Šoštanj für die ganzen Wolken am Himmel verantwortlich sein. Das gedämpfte Licht lässt die Stimmung bedrückend wirken und gibt dem Bild das gewisse etwas...

wolkengenerator in slowenien 2020-09-08
Die Wolken scheinen dem Kühlturm zu entspringen...

Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Dienstag, 08.09.2020, 07:30


Wie ich gerade erfahren habe (Achtung, Link auf Instagram!), ist heute der internationale Tag des Nebelparders. Daher gibt es einen außertourlichen Blogeintrag als zweites Bild des Tages.

Tag des Nebelparders weisser Zoo Kernhof 2020-08-04

Natürlich geht es hier um den gleichen Nebelparder (Wolkenleoparden) wie im verlinkten Beitrag vom weißen Zoo in Kernhof. Die zentrale Unschärfe ist dem Gitterstab der Voliere geschuldet und leider auch mit größter Mühe nicht restlos wegzubekommen.

Leider ist der Lebensraum der Nebelparder stark gefährdet, wodurch der Nebelparder selbst durch die IUCN als gefährdet (VU, vulnerable) eingestuft wird. Laut eigener Angabe (Zoo, nicht Tier ;-)) handelt es sich beim Nebelparderpärchen in Kernhof um das einzige seiner Rasse in Österreich.

PS: Den Link auf IG habe ich Ausnahmweise gesetzt um die Sichtbarkeit vom weißen Zoo zu erhöhen. Rainer als neuer Geschäftsführer macht eine hervorragende Arbeit und setzt alles daran den Zoo noch toller zu machen als er ohnehin schon ist. Daher ist jede Aufmerksamkeit und jeder Besuch ob virtuell oder real wünschenswert.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Dienstag, 04.08.2020, 23:00


Das heutige Bild des Tages zeigt eine andere Art der Begrüßung - in Ermangelung von Händen halt mit dem Rüssel.
Die Idee dazu kam mir beim Vortrag von Warker über WPA2 geschützte WLANs und dem Four-Way-Handshake.

elefanten handshake 2020-06-24
Nicht Liebesgrüße aus Moskau, sondern Rüsselgrüße aus Schönbrunn!
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Mittwoch, 24.06.2020, 07:15


Danke an Fefe für den Lesetipp, den ich hier gleich weitergeben möchte: The A1 Telekom Austria Hack von Christian Haschek
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Montag, 15.06.2020, 21:42


Diesmal von einer Abendrunde in die Kalte Kuchl...sowas gabs vermutlich in den letzten Jahrzehnten hier auch noch nicht an so einem herrlichen Frühlingsabend...

Kalte Kuchl zu COVID19 Zeiten 1 2020-04-20
Kalte Kuchl zu COVID19 Zeiten - nur mein Motorrad und sonst niemand da...

Kalte Kuchl zu COVID19 Zeiten 2 2020-04-20
Au weia....nix is mim guten Erdäpfelsalat.

Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Dienstag, 21.04.2020, 23:18


Ich versuche mal ein paar Fotos aus meinem Archiv als Picture of the day hier zu veröffentlichen.
Heute einer der zwei Leoparden aus dem weißen Zoo in Kernhof.

leopard weisser zoo kernhof portrait 2019-10-19
Chinesischer Leopard im weißen Zoo in Kernhof 10/2019

Wenn ihr auch so eine Freude an diesen Tieren habt unterstützt doch diesen Familienbetrieb. Auf Grund der aktuellen COVID-19 Situation fallen denen, wie so vielen anderen auch, sämtliche Einnahmen weg. Ohne öffentliche Förderungen ist das natürlich eine schwere Situation. Daher haben sie um Spenden gebeten - jede Spende gilt auch gleichzeitig im Anschluss als Gutschein für einen Eintritt im Zoo.

Mehr dazu findet ihr auf https://weisserzoo.at/tiere/

Oder am besten gleich Tierpate werden :-) Bin ich auch seit kurzem.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 19.04.2020, 12:51


Als letzten Eintrag vom diesjährigen Sommerurlaub gibt es noch einige Bilder vom kleinen Pal einem höchst beeindruckenden Berg mit viel geschichtlichem Hintergrund.

Am Weg auf den Plöckenpass hat sich uns schon ein traumhaftes Panorama geboten und beim Plöckenhaus sind diese zwei entstanden:
cellon gipfel hdr
Der Gipfel des Cellon am Morgen

noch ein hdr ausblick vom plöckenhaus
Und noch ein Berg - Namen hab ich vergessen, dafür is es ein hübsches HDR.

Weg ging es direkt vom Plöckenpass und in Richtung der Maschinengewehrnase und dann weiter direkt auf den kleinen Pal. Die vielen Bilder sprechen denke ich für sich selbst. Landschaftlich genauso herrlich wie vor dem geschichtlichen Hintergrund erschreckend. Wenn man erst einmal die am nächsten bei einander liegenden Frontlinien zwischen Österreich und Italien abgegangen ist kann man sich ungefähr vorstellen welche Höllenqualen die Soldaten hier einst erleben mussten während Granat- und Maschinengewehrhagel auf sie eingeschlagen hat.

Nur wenige hundert Meter abseits der damaligen Grenzlinien lässt nichts mehr an den damaligen Kriegsschauplatz erinnern, grüne Natur und normale (schöne) Berglandschaft. Genug der Worte, hier die Bilder:

maschinengewehrnase kleiner pal
Die Maschinengewehrnase beim Aufstieg auf den kleinen Pal


blick in die maschinengewehrnase kleiner pal
Der Blick in die Maschinengewehrnase

cellon panorama aufstieg kleiner pal
Das Panorama mit Blick auf den Cellon beim Aufstieg auf den kleinen Pal

fraünmantel kleiner pal
Ein Frauenmantel mit Wassertröpfchen am kleinen Pal

murmeltier
Auch ein Murmeltier hab ich beim Aufstieg erspäht..

steig auf kleinen pal
Eine Möglichkeit Richtung Gipfel ist der Weg über den Klettersteig...


michelle und ich am gipfel kleiner pal
Am Gipfel des kleinen Pal



panorama vom kleinen pal
Ein Panorama von kurz neben dem Gipfel. Schön zu sehen sind auch die Stellungen.

blick auf cellon gipfel
Und der Gipfel des Cellon hängt wieder mal in den Wolken...


Unter dem Gipfel haben die Soldaten damals weitverzweigte Tunnelsysteme für Nachschub und Unterminierung angelegt. Diese kann man auch heute noch betreten und sich einen Eindruck von der bedrückenden Enge des Stollens machen.


michelle vorm tunnelsytem kleiner pal
Michelle vorm Abstieg zum Tunnelsytem

abstieg ins tunnelsystem kleiner pal
Blick zurück beim Abstieg ins Tunnelsystem am kleinen Pal

da gehts noch weiter runter tunnel
Und immer weiter runter...

michelle im tunnelsystem
An manchen Stellen kann man sogar aufrecht stehen...aber viel mehr geht nicht. Meistens ist Bücken oder sogar Kriechen angesagt.

steile tunnelwände kleiner pal
Ganz ordentliches Gefälle da herinnen....

tunnel kleiner pal
...die Tunnel verzweigen sich und kommen wieder zusammen oder sie enden in blinden Stollen...

wasser im tunnel
Bei dieser Wasserlacke war Schluss für uns. Wir hatten keine Lust auf nasse Füße.

blick nach draussen
Am Weg zurück: Die wärmende Sommersonne. Im Stollensystem war es angenehm kühl.

Weiter ging es durch die Befestigungsanlagen von Österreichischer bis zur Italienischen Seite.


panzer kuppel von innen kleiner pal
Panzerkuppel von innen am kleinen Pal

panzer kuppel tafel kleiner pal

panzer kuppel von aussen kleiner pal
Panzerkuppel von außen am kleinen Pal

blick aus mg stellung auf trincerone
Blick aus einer MG Stellung auf die italienische Stellung Trincerone

schützengräben kleiner pal
Schützengräben am kleinen Pal

hdr vom gipfel des kleinen pal mit stellungen
HDR vom Gipfel des kleinen Pal mit den Stellungen


panorama vom kleinen pal richtung österreich
Und schließlich noch ein Panorama vom kleinen Pal in Richtung Österreich

Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Dienstag, 15.08.2017, 22:45


Am Ende unseres diesjährigen Sommerurlaubs haben Michelle und ich uns einen kleinen Bauernhof in Kötschach-Mauthen gesucht - den Lamprechtbauern. Sehr urig, gutes, bodenständiges Essen und sehr freundliche Bewirtung. Unser Zimmer war sauber, hell und mit bestem Ausblick über das Gailtal. Herz was willst du mehr. Da kommen wir gerne wieder.
Den Montag haben wir gleich für einen Klettersteig genutzt, den uns Mathias empfohlen hat - den Weg ohne Grenzen.
Um bis dahin auch ein wenig Geschichte zu erleben (davon gibt es hier um den Plöckenpass mehr als reichlich!), haben wir für den Zustieg den Cellon-Stollen gewählt. Sehr beeindruckend und ganz gemütlicher Einstiegsklettersteig aber durch einen zum Teil senkrechten Stollen durch den Berg von knapp über dem Plöckenpass hinauf auf die Cellon-Schulter. Cellon ist übrigens die italienische Bezeichnung für den Berg Frischenkofel. Überall in dem Gebiet hier gibt es Relikte vom Gebirgskrieg im 1. Weltkrieg zu entdecken und bestaunen.

cellon stollen schild
Das Schild beim Einstieg

cellon stollen aufwärts mit sicherungsseil
Aufwärts geht's - stets gesichert am Seil.

cellon stollen mit klampfen
Zahlreiche Klampfen erleichtern das Steigen.

lichtluken cellon stollen
Obwohl 14 solcher Lichtluken vorhanden sind, ist eine Stirnlampe sehr zu empfehlen.

ich im cellonstollen

michelle im cellon stollen

ausstieg vom cellonstollen
Der Ausstieg vom Cellon-Stollen



ausblick vom cellonstollen ausstieg auf polinik
Der Ausblick vom Cellon-Stollen Ausstieg auf den Polinik

Über die Cellon-Schulter geht es im Anschluss auf zum Weg ohne Grenzen.


blick auf den frischenkofel gipfel von der schulter aus
Blick auf den Frischenkofel (Cellon) Gipfel von der Schulter aus

blick von der cellon schulter nach italien
Blick von der Cellon-Schulter nach Italien

cellon schulter ausblick panorama
Und noch ein Panorama von der Schulter

stellungen auf der cellonschulter
Stellungen auf der Cellon-Schulter

weg ohne grenzen anfang
Der Anfang vom Weg ohne Grenzen

weg ohne grenzen klampfen wand
Dutzende solcher Klampfen sind für den Aufstieg notwendig.

weg ohne grenzen michelle

weg ohne grenzen gratwanderung
Auch mehrere solcher Gratwanderungen sind notwendig.

weg ohne grenzen panorama zwischendurch
Ein Panorama von zwischendurch

ich am weg ohne grenzen

michell weg ohne grenzen sw

weg ohne grenzen michelle am grat

weg ohne grenzen stellung ende
Bei dieser Stellung endet der Klettersteig Weg ohne Grenzen.

Über einen normalen Wanderweg geht es anschließend auf den Gipfel vom Frischenkofel/Cellon

stellung unterm gipfel
Bis zum Gipfel gibt es noch einige dieser Stellung zu entdecken

frischenkofel verrostete dosen 2

frischenkofel verrostete dosen

michelle und ich am frischenkofel
Michelle und ich am Frischenkofel Gipfel - das Wetter naja...

kleiner pal vom frischenkofel abstieg
Kleiner Pal vom Frischenkofel Abstieg

michelle beim abstieg vom frischenkofel
Michelle beim Abstieg vom Frischenkofel

leuchtende flechten am abstieg vom frischenkofel
Leuchtende Flechten am Abstieg vom Frischenkofel
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Montag, 14.08.2017, 22:22


Ein sehr empfehlenswertes Video habe ich heute für euch. Am zweiten Rettungsdienstsymposium, welches am 26.02.2015 in Linz statt fand haben hier drei Vortragende dieses Thema aus der Sicht eines Juristen, eines Arztes und des Bundesrettungskommandanten des ÖRK aufgegriffen.
Den ersten zwei Beiträgen kann ich viel abgewinnen, dem dritten nicht so.



Prädikat sehenswert!
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 01.03.2015, 17:18


In einem sehr, sehr empfehlenswerten Artikel schreibt die Krankenschwester und Paramedic Elia Petzierides die unglückliche Verkettung von Umständen die zu dem Tod von einer dreijährigen Australierin auf einem luftgebundenen Transfer zwischen zwei Spitälern geführt hat.
Rubys Rule on gravelessons.com

ZitatIt is here where three simple yet painful statements are made that make this such a difficult case to accept.
1. If a new IV fluid bag had been used Ruby would still be alive as the air would not have been present in the IV fluid bag.
2. If an infusion pump had been used Ruby would still be alive as the pump would have alarmed and ceased the infusion when air was detected in the line prior to it entering Rubys circulatory system.
3. If the IV fluid was gravity fed (without the pressure bag) Ruby would still be alive as Rubys venous pressure would have stopped the final few centimetres of IV fluid from entering her circulatory system, preventing any air from entering her circulatory system.


Die Quintessenz: Niemals, unter keinen Umständen, soll eine bereits angestochene Infusion wieder angestochen werden, weil dadurch Luft in den Infusionsbeutel eindringen kann und dieser - im falle einer Druckinfusion - zu einer massiven Luftembolie beim Patienten und damit zu dessen Tod führen kann.

Edit: Mittlerweile gibt's auch ein Video dazu auf Youtube.

Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Freitag, 16.01.2015, 08:06
Eingeordnet unter: Medizin, Rettung, Zum Nachdenken