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Von dem Ausflug zum Arches Nationalpark noch immer beeindruckt ging es am darauffolgenden Tag in den Canyonland Nationalpark. Dort haben wir uns auf eine schöne Rundwanderung beginnend am Elephant Mountain gemacht. Eine herrliche Landschaft wieder mit vielen Sandstein-Formationen und ein perfektes Ausflugswetter belohnte uns dafür. Mittagessen gab es in Form einer kleinen, mitgebrachen Jause im kühlenden Schatten einer der großen Felsen mit herrlichem Blick über die Canyons und deren Mushrooms.
Nach einiger Zeit sind wir das erstemal vom Buschland in beinahe richtig grüne Wiesen gekommen - ein Novum bis dahin - und weiter ging es dann durch einen tollen Canyon mit zwei kurzen Höhlen und ein bisschen Kletterei in ein derzeit ausgetrocknetes Flussbett. Durch dieses wanderten wir dann sehr gemütlich zurück zu unserem Auto. Herrlich!

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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Dienstag, 29.09.2015, 23:23
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Für den Abend stand der Delicate Arch im Arches Nationalpark am Programm, da dieser im Sonnenuntergang besonders imposant sein soll. Deswegen benötigten wir für den Vormittag ein geeignetes Kurzprogramm, welches wir mit dem Corona Arch fanden. Nach rund einer Stunde fahrt ging es gemütlich über Sandstein hinauf zu dem Corona Arch, wobei wir vorher noch eine in den Stein gehauene (oder gesprengte?) Eisenbahntrasse überqueren. Auch hier war wiedermal zu sehen: geht nicht, gibt's nicht.
Vom Corona Arch war auch eine kleine Klettertour auf einer geschätzten 3er Kletterroute für mich möglich, die jedoch in Ermangelung einer Sicherung ein bisschen Abenteuerlich war - vor allem runter.
Nach einigen Fotos und einem netten Plausch mit einer bunt gemischten Touristengruppe ging es wieder zurück nach Moab wo wir über Mittag uns herrlich Steaks am hauseigenen Gasgrill zubereiteten. So gut das Essen war, so heftig war die postprandiale Müdigkeit, sodass wir erstmal für 2 Stunden outgeknocked waren. Bevor es schließlich zum Arches Nationalpark ging haben wir noch den zum Appartement gehörenden Pool einen Besuch abgestattet und uns auch im Hot Tub erholt.
Obwohl mit leichter Verspätung weggefahren sind wir mit viel zeitpuffer am Parkplatz vom Delicate Arch angekommen.
Dort begann der Almauftrieb - Unmengen an Menschen wälzten sich in Richtung des Delicate Arch.

Obwohl 3 stunden für Hin- und Rückweg veranschlag waren, waren wir bereits nach weniger als einer Dreiviertel Stunde dort und konnten den Anblick in der noch relativ hoch stehenden Nachmittagssonne genießen.

Neben den hunderten Leuten war eine Heerschar an Fotografen dort die mitsamt Stativen um die besten Positionen für "das Foto" vom Arch buhlten. Das war durchaus nicht so leicht, da einem ständig jemand ins Foto gelaufen ist am Weg sich im oder um den Arch zu positionieren. MÜhsam ernährt sich das Eichhörnchen und so sind trotzdem einige sehr nette Fotos entstanden. Sogar mit Beleuchtung von meiner SolarStorm T4, die den Arch noch in das entsprechende Licht gerückt hat, als die Sonne entgültig unter gegangen ist.

Aber auch der Sonnenuntergang über der Bergkette im Westen kann sich von dort durchaus sehen lassen. Und schließlich konnten wir noch im Schein der Taschenlampe eine Nachtwanderung zurück zum Auto machen - Herz was willst du mehr.
Einen Zwischenstopp haben wir noch eingelegt um am Rücken liegend den Nachthimmel von Utah zu bewundern.

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Der erste Ausflug in einen Nationalpark führte uns in den Arches Nationalpark bei Moab. Dieser Nationalpark ist bekannt für seine eindrucksvollen Sandstein-Formationen die sich durch Auffaltung der Gebirge zu schmalen "Fins" gebildet haben. Erosion durch Wasser, Frost und Wind bildeten dann im Laufe der Geschichte eindrucksvolle Gebilde und vor allem die berühmten Arches. Diese bögen können von einem Finger im Durchmesser bis hin zu zig Metern sein und zwischen wenigen zig Centimetern dick bis hin zu vielen, vielen Metern dick sein.

Neben den Arches gibt es auch sog. Mushrooms, Fins und Needles - alle nicht minder beeindruckend.

Im Nationalpark selbst gibt es sehr gut ausgeschildete Wege (Trails) die einen zu den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten hinführen. Empfehlenswert ist es den Nationalpark möglichst früh zu besuchen. Wir sind kurz nach halb 9 an der Mautstelle vorbeigefahren (10$ pro Fahrzeug, 7 Tage gültig) und hatten nur 3 Autos vor uns beim Warten. Eine knappe Stunde später ging die Warteschlange bereits über mehrere Hundert Meter zurück.

Wir haben ein paar kleine Trails gemacht und sind schließlich dann zum Devils Garden mit dem Black Angel gewandert. Eine sehr nette Tour, die aber im Wüstenklima in der Mittagszeit doch auch Kondition und vor allem viel Trinkwasser fordert.


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Nachdem die Konferenz am Mittwoch gegen Mittag zu Ende ging (zumindest für diejenigen, die noch eine Anschlussreise geplant hatten ;-)), machten wir uns auf den Weg von Boulder zu unserem ersten Privatquartier nach Moab in Utah. Die Reise ging hierbei über die CO 93 und die Insterstate 70 über die Rocky Mountains auf. Dabei erreicht man ohne Probleme mit dem Auto Höhen von 3000 m ü.d.M.

sulphur leaving colorado

truck runnaway I70-fluss
Li: Nachdem es anscheinend keine §57a Überprüfung oder ähnliches gibt dürften die Bremsen der LKWs regelmäßig ausfallen und deswegen gibt's auf jeder Bergstraße de facto solche Truck Runaways. Re: Ein Fluss den die I70 quert nach den Rockys

welcome to utah

Die Fahrt über die I-70 war zwar prinzipiell interessant hat sich aber doch gezogen. Nicht nur weil wir währenddessen in einen kurzen Stau gelangt sind, der sich auf Grund eines Unfalls gebildet hatte. Hatten wir noch gescherzt, wer denn auf die Idee käme auf den Grünstreifen zwischen den Richtungsfahrbahnen zu fahren (was natürlich streng verboten ist und auf dieses Verbot auch ca alle 10 Meilen hingewiesen wird), so hatte es anscheinend doch jemand geschafft und sich dabei ziemlich überschlagen. Ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und Rettung war vorhanden. Die enormen Ausmaße der Straßen und dem Nichts in der Umgebung kommt dabei der Rettung durchaus zu gute - zumindest bis zum Transport ins Krankenhaus ;-)

In Moab angekommen konnten wir in einer neuen Wohnsiedlung dann unser Quartier beziehen. Wir hatten ein ganzes Reihenhaus für uns inkl. Griller 8-) Moab selbst ist relativ Grün im Vergleich zu Umgebung die sich in ein eintöniges Rot gehüllt hat. Alles besteht aus Sandstein und der rote Sand ist ubiquitär.

Essen konnten wir ausgezeichnet im Miguel Bajas Grill einem mexikanischen Lokal mit perfektem Essen, tollem Service aber auch saftigen Preisen (40-45$ für ein Abendessen mit 2 Getränken sind sicherlich nicht zu hoch gegriffen).
Auch ein zweites mal haben wir mexikanisch gegessen in Boulder und zwar im Fiesta Mexikana, war deutlich günstiger aber auch nicht ganz so exzellent wie im Baja - trotzdem gut.

Einkaufen kann man in Boulder wunderbar im Citymarket 24/7 wo man so gut wie alles bekommt und zwar in typisch amerikanischen Mengen (Orangensaft im Literbehältnis - Fehlanzeige. Eine halbe Gallone (1.9 Liter) ist Minimum).
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Die letzten zwei Wochen durfte ich gemeinsam mit 3 Arbeitskollegen und meinem Professor (künftiger Doktorvater) in den USA verbringen. Wir waren auf der Photopolymerization Fundamentals 2015 Konferenz in Boulder (Colorado). Der Hinflug ging über London und von dort aus weiter nach Denver.

grönland aus flugzeug
Grönland aus dem Flugzeug

Nach einer Übernachtung in Denver mit eine gemütlichen Bier am Hotelpool ging es in der Früh weiter nach Boulder - in unsere Konferenzstadt.

Die Konferenz war recht interessant, hat sie doch diesmal genau das Kernthema unserer Forschung beleuchtet und die meisten Koryphäen dieses Bereichs anwesend. Ich hatte zwei Poster und hab viele interessante Fragen von den Konferenzteilnehmern bekommen und viel Anerkennung für die geleistete Forschung. Außerdem natürlich Denkanstöße für weitere Untersuchungen.

Boulder selbst fand ich nicht sonderlich prickelnd. Weder kulinarisch, noch architektonisch, kulturell oder landschaftlich war dabei irgendwas besonderes. Wobei die Burger in der Walnut Brewery in der Walnutstreet echt extrem gut waren. Auch ganz gut gegessen haben wir in Aji Latin American Restaurant in der Pearl Street 1602. Eine ganz lustige Bar war die Mountain Sun Brewery, die jedoch auf Grund der anstehenden Teppichreinigung schon um 23.00 Uhr schloss.
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Nun ist es schon wirklich Monate her, dass mein Onkel und ich uns über ein verlängeres Wochenende auf nach Italien gemacht haben. Mittels Motorrad versteht sich. Ich werde hier in Anbetracht der bereits seit geraumer Zeit verstrichenen Reise nicht viel dazu schreiben, möchte aber die Route selbst und ein paar Fotos veröffentlichen.
Insgesamt hatten wir echt großes Glück mit dem Wetter und sind auch beinahe gar nicht nass geworden. Und selbst das eine mal, als wir gerade in einen beginnenden Platzregen gelangt sind, konnten wir schnell in eines unserer Lieblingscafés ausweichen und bei herrlichem Kaffee und Tramezzini den Regen abwarten.

00 herrliches wetter oberösterreich tour italien juni 2015

01 nathan bei anfahrt tour italien juni 2015
Nathan bei Anfahrt zu unserer Tour

02 selfie tour italien juni 2015

03 tour italien juni 2015

04 und nochmal wir tour italien juni 2015

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Mittagessen in Tramonti di Sotto - sehr empfehlenswert!

07 strasse in tramonti di sotto tour italien juni 2015

09 aufziehendes unwetter tour italien juni 2015


11 nathan bestens gelaunt auf staumaür tour italien juni 2015

12 ich mit blindenschleifen tour italien juni 2015

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Abendstimmung in Cortina d'Ampezzo

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Unser Hotel Barisetti in Cortina

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Morgenstimmung in Cortina

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Blick vom Grödner Joch

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24 nathan am grödner joch tour italien juni 2015

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Am Passo Giau

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Motorräder am Passo Giau

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34 wir am passo giau tour italien juni 2015

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Unsere rettende Lieblings-Bar Perini in Padola

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Der Campanile de Padola

37 gasthof ferm penken tour italien juni 2015
Gasthof Ferm in Penken - auch sehr empfehlenswert.

38 rösslwirt tour italien juni 2015
Rösslwirt

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Details auf Google-Maps
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Samstag, 15.08.2015, 20:07
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Hier sind noch ein paar Panoramen, die ich euch in den letzten Blogeinträgen vorenthalten habe:
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Panorama der Auffahrt zum Sölkpass

panorama sölkpass ostkehre
Ein Panorama vom Sölkpass an der Ostkehre

panorama bei kaltwasser
Panorama bei Kaltwasser (südlich von Murau)

panorama soboth nach kärnten
Panorama von der Soboth Blick nach Kärnten

panorama sölkpass passtrasse von süden
Ein Panorama der Passtrasse am Sölkpass in Blickrichtung Süden

Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Donnerstag, 24.07.2014, 16:40
Eingeordnet unter: Fotos, Landschaft, Motorrad-Touren, Reisen


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Direktlink  Kommentare: 1 geschrieben von potassium am Montag, 23.06.2014, 21:34
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Dieses Wochenende haben Michelle genutzt um eine schon lang geplante, mehrtägige Tour durch Österreich zu machen. Das Wetter war uns endlich hold und so haben wir uns am Samstag über den Wechsel nach Birkfeld aufgemacht, wo es im Birkfelderhof Mittagessen gab - leider mit 200 anderen Gästen und dementsprechend hats eineinhalb Stunden gedauert. Dafür haben wir dann genau noch ein Gewitter auf der Teichalm erwischt ;-) Nachdem wir diese Herausforderungen aber gemeistert haben, stand unserer restlichen Reise nichts mehr im Weg und so ging es über Köflach und das Geistthal auf die Pack und hinunter nach Kärnten.
Dort angekommen haben wir uns über booking.com auf Hotelsuche gemacht und sind in Soboth fündig geworden. Der Alpengasthof Messner liegt wunderschön und hat einen riesigen eigenen Gemüsegarten, der die Küche mit frischem Gemüse versorgt.

alpengasthof messner
Alpengasthof Messner in Soboth


Nachdem wir ausgezeichnet zu Abend gegessen hatten konnten wir uns in einem gemütlichen Zimmer erholen. Da ich auch noch von Michelle darauf eingeladen wurde (Stichwort: Diplomgeschenk :)) konnte ich es mir natürlich doppelt gut gehen lassen.

blick vom alpengasthof messner 07 06.2014
Blick vom Balkon auf die Gegend

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Panorama im Ortskern von Soboth

Nach einem reichlichen und ausgezeichneten Frühstück haben wir uns wieder auf den Weg zurück nach Kärnten gemacht. Es ging über einen unfassbar schönen Höhenweg, mit Blick auf die Berge im Süden, nach Westen und über Kaltwasser bis ins Murtal.

ruine griffen
Die Ruine Griffen

kuh idylle
Kuh Idylle in der Nähe von Kaltwasser


Vorbei an Murau und hinauf auf den Sölkpass - welch herrlicher Anblick majestätischen Kalkalpen mit vereinzelten Schneeresten auf den Gipfeln.

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Mein braves Motorrad vor schneebedecktem Gebirge


gebirgsbach am sölkpass
Ein Gebirgsbach am Sölkpass

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Die Auffahrt auf den Sölkpass von der Südseite

michelle und ich bei ostkehre am sölkpass
Michelle und ich an der Ostkehre am Sölkpass


Über das Ennstal vorbei an Trautenfels ging es über die B145 nach Bad Aussee und über den Koppenpass bis nach Obertraun zum Gasthaus Koppenrast.

schloss trautenfels vor grimming
Das Schloss Trautenfels vor dem Grimming

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Gasthaus Koppenrast bei Obertraun


gnocchi mit steinpilzen
Gnocchi mit Steinpilzen


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Lachscurry

Ein ausgezeichnetes Mittagessen hat uns den Nachmittag versüßt und bei bestem Wetter, herrlichem Essen und guter Bewirtung konnten wir unsere Seelen baumeln lassen.

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Die Traun bei Obertraun an der Koppenrast bei Wetter, dass man dort nur selten so schön findet

Doch es war bereits relativ spät und so machten wir uns wieder auf und begaben uns ostwärts über Bad Aussee, Bad Mitterndorf, Liezen bis nach Admont wo wir ins Gesäuse einfuhren. Die Abendsonne tauchte die Landschaft bereits in ein kitschtiges Farbenspiel und die anderen Verkehrsteilnehmer wurden immer weniger.

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Eingang zum Nationalpark Gesäuse

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Sogar bei der Wasserlochschenke in Palfau bekamen wir einen Platz (dort ist es sonst bei Schönwetter immer gesteckt voll) und konnten einen Eiskaffee genießen.

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Michelle, genauso zufrieden wie ich, bei der Wasserlochschenke

Über Wildalpen, Mariazell und die Kalte Kuchl ging es dann heimwärts, wo wir von den letzten 1000km Fahrtstrecke gezeichnet zufrieden aber gerädert ankamen.
Obwohl wir eigentlich den ganzen Tag unterwegs waren, sind einige sehr hübsche Fotos entstanden, die ich natürlich niemandem vorenthalten will - die Panoramen dieser Tour weigern sich jedoch noch größtenteils zusammengesetzt zu werden und werden daher erst nachgereicht ;-)

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Karte bei Google-Maps ansehen.

Schön wars - hoffentlich sehr bald wieder :-)
Direktlink  Kommentare: 4 geschrieben von potassium am Donnerstag, 12.06.2014, 15:38
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Vorletzte Woche habe ich dienstlich in Polen verbracht. Das P2M-Netzwerk lud zur Winterschool nach Zakopane. Nachdem weder Flugzeug noch Bahn geeignete Verbindungen anboten, Reisten Stephan und ich mittels Auto an. Die Fahrt über die Slowakei verlief unkompliziert und dank moderner Navigationsgeräte auch beinahe ohne Verfahren.
Die Winterschool fand im Konferenzhotel Belvedere in Zakopane im Süden von Polen, direkt an der Hohen Tatra statt. Vier Sterne mit Vollpension - da gibt's definitiv schlimmeres.

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Hotel Belvedere


blick vom hotelzimmer
Blick vom Hotelzimmer

Zakopane gilt als der Wintersportort Polens und das Programm der Winterschool hat, darauf Rücksicht nehmend, jeden Vormittag für social activities (e.g. skiing) eingeplant. Leider war aber genau Skifahren die größte Enttäuschung dieser Reise. Es waren natürlich mangels vernünftiger Schneemengen nicht ideale Bedingungen für die Polen um Ski-verwöhnte Österreicher zu beeindrucken.
Doch selbst bei tief winterlichen Bedingungen hätten die 1.5 Pisten gepaart mit zwei Sesselliften vermutlich auch sonst keinem Österreicher Jubelchöre abgerungen.

skifahren zakopane
Beinahe die ganze Piste am ersten Tag. Man sieht bereits braune Stellen, aber noch geht es recht gut.

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Ein ganz netter Übersicht von der Piste aus über die Umgebung.

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Bereits zwei Tage nachdem wir Skifahren war, bestand die Piste zu größten Teil nur mehr aus Rasen und wurde trotzdem noch heftig beschneit.

Von Wissenschaftlicher Seite wurden uns jeden Nachmittag 4 Vorträge aus dem Fachgebiet Polymerchemie geliefert. Die Tage hatten jeweils Themenbereiche wie Nanopolymere, Photopolymere, ...
Obwohl die Themen an und für sich sehr interessant waren, waren die Vorträge meiner Meinung nach zu lange und leider nicht gut moderiert. So wurde kein einziger Vortrag in der vorgegebenen Zeit beendet - immer auf Kosten der Kaffeepause :(

Im Rahmen der zwei Poster-Session durfte ich mein erstes wissenschaftliches Poster präsentieren, welches sich auch durchaus viel Interesse freuen durfte. Das Poster hat einen Teil der Ergebnisse meiner Diplomarbeit präsentiert.

bei der postersession
Bei der Postersession

unsere poster in zakopane
Unser Poster in Zakopane


Am Mittwoch wurde für alle Teilnehmer der Winterschool ein geführter Ausflug auf den [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Kasprowy_Wierch], einen Gipfel des Tatra Gebirges, organisiert. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht - es war dichtester Nebel und die Sicht war bei rund 20m. Wir hattens aber trotzdem recht lustig.

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Nebel bei der Auffahrt mit der Seilbahn auf den Kasprowy Wierch


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Die Wetterstation am Kasprowy Wierch

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Auch oben am Gipfel war die Sicht nicht berauschend ;-)



Am Donnerstag haben wir ein wenig den Ortskern von Zakopane unter die Lupe genommen. Er besteht eigentlich nur aus einer Einkaufsstraße mit div. Lokalen einer Apotheke, Banken, zwei Mc Donalds Filialen und zwei Kinos. Und natürlich Kirchen dürfen dort auch nicht fehlen.

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Ein neues Haus im klassischen Baustil in Zakopane

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Und noch so eines - gefällt mir sehr gut

wir und die belgier zakopane
Wir und zwei von drei belgische Teilnehmern der Winterschool, mit denen wir relativ viel unternommen haben, vor einer der Kirchen in Zakopane


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Innenansicht der Kirche

kirchenfenster zakopane

Am Freitag ging es bereits wieder zurück nach Österreich. Die Strecke war landschaftlich nicht besonders aufregend. Einzig eine recht kurvige Straße, kurz nach der polnisch-slowakischen Grenze war recht kurvig und ganz lustig zu fahren. Der Großteil der Strecke legten wir auf der Autobahn zwischen Wien und Zilina zurück.

Die Strecke war übrigens wie auf folgender Karte zu sehen:

karte fahrt nach zakopane

Strecke: 445 km
Dauer mit Pausen: 6:15 h
Direktlink  Kommentare: 6 geschrieben von potassium am Montag, 27.01.2014, 14:29