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Direktlink  Kommentare: 2 geschrieben von potassium 06.04.2008, 11:41
Eingeordnet unter: Allgemein, Humor, Party


Im aktuellen Profil ist eine sehr interessante Reportage über die Mortalität von Herzinfarktpatienten in Österreich. Wen es interessiert, hier kann man es nachlesen.

Im großen und ganzen Stimm ich mit der Autorin überein, dass wir einerseits eine sehr fortschrittliche Notfallrettung haben, dass aber andererseits noch viel getan werden kann bzw. muss um in Zukunft eine noch bessere Versorgung, vor allem Flächendeckend in Österreich, zu gewährleisten.

Was mir allerdings mehr als sauer aufgestoßen hat, war dieser Absatz hier
Zitat...Freiwillige. Verfügt Wien über eine städtische Rettung, so wird dieser Dienst am Land von nichtstaatlichen, gemeinnützigen Organisationen wie dem Roten Kreuz oder dem Samariterbund bestritten.
Diese Institutionen werden jedoch nicht nur von professionellen Berufssanitätern, sondern vor allem von engagierten Freiwilligen oder Zivildienern mit unterschiedlicher Erfahrung und Ausbildung getragen.

Zwar ist jeder Rettungswagen mit einem Defibrillator ausgerüstet, der bei einem Herzstillstand auch von ungeschultem Personal angewendet werden soll, doch die Verabreichung von Medikamenten darf nur der Notarzt vornehmen.

Dieser befindet sich aber nur im seltensten Fall bereits mit an Bord, wird nachgefordert und trifft oft erst später am Einsatzort ein, was in manchen ländlichen Gegenden mitunter bis zu 30 Minuten dauern kann...

1.) Am Land gibts auch die Johanniter. Jaja...

2.) Wieso sind Freiwillige oder Zivildiener weniger "professionell" als Berufssanitäter? Klar kann ein Hauptamtlicher Sanitäter mehr Erfahrung haben, als ein Ehrenamtlicher. Aber das disqualifiziert die Freiwilligen udn Zivildiener in keinster Weise.
Ohne Einsatzpraxis bekommt man keine Erfahrung und wie sollen "neulinge" diese bekommen, wenn nicht im Einsatz?
Weiters muss man sagen, dass eine Notfallrettung am Land ohne diesen "unprofessionellen" schlicht und ergreifend nicht möglich wäre in der derzeitigen budgetären Lage.

Was ist nun also besser? Ein Zivildiener der zwar erst 5 Monate Erfahrung hat, dafür trotzdem eine erstklassige Ausbildung genossen hat und eine kommissionelle Prüfung zum Staatlich anerkannten Rettungssanitäter abgelegt hat und seine Eignung für den Rettungsdienst somit bewiesen hat, oder einfach gar keine Notfallrettung?

3.) Ich möchte an dieser Stelle auch auf die im Artikel genannten "Zivibomber" eingehen. Diese "Zivibomber", wie sie im Fachchargon heißen, sind Krankenwagen, welche nur mit Zivildienern besetzt sind. Diese haben wie oben schon erwähnt, oftmals wenig Erfahrung und sind daher im Einsatz nicht so routiniert. Im Normalfall fahren sie nur Krankentransporte und werden nicht für Notfälle eingesetzt.
Sollte aber derzeit kein anderes Notfallrettungsmittel zu Verfügung stehen, werden auch sie entsandt, da auch unerfahrene Sanitäter immer noch besser sind als gar keine.
Ich möchte mich hier keinefalls für solche rein mit Zivildienern besetzten Autos aussprechen.
Ein erfahrer der weiß wos lang geht ist auf jeden Fall besser und so wird es, zumindest in Wien, auch fast immer praktiziert.

4.) Wenn wir schon bei Haarspalterei sind nochwas: Es ist NICHT korrekt, dass nur Notärzte Medikamente verabreichen dürfen. Da widersprichts ich die Autorin übrigens selbst in dem Artikel. Bzw im gedruckten Artikel erwähnt sie, dass auch Notfallsanitäter die Kompetenz erwerben können Arzneimittel zu verabreichen. Dies ist gerade bei der Reanimation sehr sinnvoll und auch gang und gebe. Bei der Cardio-Pulmonalen-Reanimation ist (laut ERC Algorithmus) alle 10 Zyklen (entspricht 4 Minuten Reanimation 30:2 Herzdruckmassage:Beatmung) 1mg Adrenalin intravenös indiziert, welches von Notfallsanitätern im Rahmen einer Reanimation auch verabreicht werden darf bzw. muss.

Das wars vorerst :D
Direktlink  Kommentare: 1 geschrieben von potassium 02.04.2008, 16:59


Sollte jemand den Fragenkatalog für die Prüfung Physik I + II für Technische Chemiker suchen, so wird er auf http://www.ifp.tuwien.ac.at/institut/lva/skripten/138.041 Physik I fuer TCH fündig.

Es gibt dort auch noch für diverse andere Lehrveranstaltungen Material. Wer also suchen will...
Have fun
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium 02.04.2008, 15:53
Eingeordnet unter: Technische Chemie, Uni


War heute mim Paul bei den Burgermeistern in der Burggasse im 7. Bezirk.
Das Lokal hat erst seit vorigem Mittwoch wirklich offen und erstrahlt in frischestem Glanze.
Ein sehr modernes und angenehmes Ambiente läd zum dort bleiben und genießen der Speisen und über 20 Bier sorten (wenn ich mich richtig erinnere) ein. Andererseits ist es problemlos möglich, die angebotenen Speisen und Getränke auch zum Mitnehmen einpacken zu lassen.

Wie der Name schon sagt ist das Hauptverkaufsprodukt ein Fleischlaberl in an Semmal. Najo, nicht ganz eben, dass Hamburger nicht wie bei Mc Donalds und Konsorten schmecken müssen, sondern durchaus auch wohlschmeckend und vor allem Gesund sein können, beweisen die Burgermeister.

Die Burger werden aus frischem Bio-Rindfleisch zubereitet, die Burgerbrötchen kommen von der Biobäckerei Kaschik. Aber auch die Pommes Frittes, ja selbst das Ketchup und die Mayonaise werden selbst von den Meistern nach eigenem Rezept zubereitet und schmecken dementsprechend auch deutlich besser als bei den großen Konkurrenten.

Da noch ein wenig die Erfahrung fehlt bzw. die Kommunikation mit den Lieferanten noch nicht so ganz klappt, war heute leider kein Fleisch da und wir wurden mehr oder minder dazu überredet doch einen Vegetarischen Burger zu essen. Da ich mir ja von gewissen Personen (die die gemeint sind, wissen Bescheid :P) nicht vorwerfen lassen will gleich bäh zu sagen, bevor ich gekostet habe, hab ich halt mal gekostet....
und ich war positiv überascht. Der Veggiburger hat durchaus gut geschmeckt. Natürlich nicht vergleichbar mit einem saftigen echten Cheeseburger aber durchaus gut. Dazu gabs selbstgemachte Pommes Frittes mit Ketchup und Mayonaise. Fein fein.

Einziger kleiner Kritikpunkt ist die Preispolitik.
Ein klassicher Burger Kostet derzeit 5,5€ ohne Beilagen. Für Pommes Frittes fallen weitere 2,5€ an und selbst ein Sodazitron (0,2l) schlägt mit saftigen 2€ zu Buche.
Mit diesen Preisen sind sie zwar noch nicht ganz auf TGI Friday's Niveau, dafür sind die Portionen aber auch kleiner.
Mit einem Burger ohne Beilage würde ich nicht satt und vermutlich auch die meisten "Normalesser" nicht.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist oder sich selbst ein Bild machen will, der findet das Lokal unter folgender Adresse:

Die Burgermeister
Burggasse 12
1070 wien

Reservierungen und Vorbestellungen für Take-Away-Burger können unter der Nummer 0699 11 58 95 99 abgegeben werden.
Im WWW gibts noch weiter Informationen über die Burgermeister auf www.dieburgermeister.at
Direktlink  Kommentare: 3 geschrieben von potassium 01.04.2008, 20:35


Gestern eine wirklich geniale Fortbildung von Dr. Klaus Hellwagner beim ASB Wien gehört.
Vortrag war großartig und das Ambiente sowie das Publikum angenehm. Auf Fragen wurde geduldig eingegangen und man hatte das Gefühl, dass es Dr. Hellwagner ein wirkliches Anliegen war sein Wissen uns einfachen Sanis (war der Großteil, schätz ich mal) zu vermitteln.
Großes Lob und ich freu mich schon auf den 2. Teil der hoffentlich bald statt finden wird.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium 01.04.2008, 20:18