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Es ist bereits einige Tage her, da hab ich mein Motorrad mit den frisch montierten Heizgriffen, die ich zum Geburtstag bekommen habe, aus der Werkstatt abgeholt. Seither bin ich fast jeden Tag mit dem Motorrad unterwegs, auch wenn es draußen -5 °C hat und ich weit und breit der einzige Einspurige mit > 50 ccm bin.
Die Heizgriffe sind aus dem Zubehörsortiment von Suzuki und daher problemlos kompatibel. Angeblich gibts bei Nachbau-Varianten machmal Probleme mit dem ABS. Also, dass das ABS ausfällt bei eingeschalteten Heizgriffen. Da man das ABS aber gerade dann braucht, wenn die Heizgriffe eingeschaltet sind (kalte Fahrbahn, nasse und kalte Jahreszeit...) wäre das nicht so super.
Die Heizgriffe heizen sich sehr schnell auf und schaffen es auch durch meine gut gefütterten Winterhandschuhe die Wärme durchzutransportieren. Einziges Manko derzeit: Die Finger, die auf den Hebeln liegen werden nicht gewärmt und man spürt dort die Kälte im Vergleich noch mehr. Bin also derzeit am überlegen, ob ich mir nicht bald Handprotektoren zulegen soll.
Hier nun noch ein paar Bilder der neuen Griffe:

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Der Lenker mit den neuen Griffen. Links im Bild die Steuereinheit für die Griffe mit stufenloser Verstellung der Heizleistung.

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Linker Griff im Detail

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Nochmal in Detailansicht

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Der rechte Lenker mit Kabelführung.

Ich kann mich also nur nochmal bei allen lieben Schenkern bedanken, hab endlich warme Pfoten im Winter :-) DANKE!
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 29.01.2012, 18:37
Eingeordnet unter: Motorrad


Obwohl im Kalender NFS lernen den ganzen Sonntag eingetragen waren, haben Michelle und ich uns dann doch entschlossen das schöne Wetter zu nutzen und die Motorräder noch einmal gegen Westen zu treiben. Wer weiß wie oft wir noch die Chance haben werden dieses Jahr.
Mit ein wenig Starthilfe-Spray ließ sich Michelles Maschinchen auch sofort dazu überreden zu starten. Da wir das aber 1.) relativ spontan entschieden 2.) kaum Zeit hatten und 3.) viel zu spät aufgestanden sind für eine ordentliche Tour, entschlossen wir uns einfach mal der Kalten Kuchl einen letzten Besuch abzustatten und uns dort den Bauch vollzuschlagen.

Obwohls in Wien nicht ganz so nebelig wie die Tage davor war, war es auch nicht ganz klar und so erhofften wir uns, dass die letzten Nebelfetzen wohl ab dem Gießhübel verschwinden würden. Dem war nicht ganz so, aber für Anfang November darf man nicht klagen.

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Das ist blauer Himmel!!!! Sowas gabs bei uns schon ewig nimma
Laut der Chefin von der KK war der Sonntag der erste Tag seit 2 Wochen ohne strahlendem Sonnenschein. Scheiß Timing ;-)

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Michelle nach dem Ochssattel

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Für Anfang November aber wunderschön

Anschließend ging es über Hohenberg und Tradigist nach Kirchberg an der Pielach zu unserer Lieblingskonditorei (Café Konditorei Wieseneder, Melkerstraße 12). Da wir es aber schon sehr eilig hatten und die Bäuche mehr als gut gefüllt waren, nahmen wir uns nur ein paar Sachen für zu Hause mit. Natürlich mussten darunter auch die einfach unglaublich guten, epischen, gustatorischorgasmisch Fruchtschüsserl dabei sein. Diese haben alles was eine gute Süßsspeise ausmacht: Mürbteig, Schokocreme, Schokosauce, Marzipan, Creme und Früchte. Omnomnomnom

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Auch in Kirchberg wars noch ganz schön

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Aus dem Pielachtal in Richtung Nordosten

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Da zieht schon wieder Nebel auf im Tale, stört aber meine schönste Mitfahrerin nicht :-)

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Wir sind mit der Sonne im Rücken in Richtung nach Hause gefahren.

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Karte bei Google-Maps ansehen.

Länge der Tour: ~ 290 km

GPS-Track
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Montag, 07.11.2011, 22:38
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Das muss man dem September echt lassen, so schön war es selten. So verregnet der Juli und August waren, so schön war jetzt der September und auch Anfang Oktober hat es noch über 20 °C und jeden Tag wolkenfreier blauer Himmel und Sonnenschein. Das macht einfach gute Laune.
Nachdem wir uns halbwegs ausgeschlafen hatten, das neue Navi von Michelle (Geburtstagsgeschenk) am Motorrad montiert hatten, haben wir uns auf gemacht ins Pielachtal um das Navi zu testen und ein wenig zu Jausnen. Leider hatte unsere Stamm-Konditorei zu wegen Urlaub.
Das Ersatz-Lokal konnte nur wenig überzeugen mit miesem Service, kleinen Portionen und minderer Qualität.

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HERRLICH!

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Schaut so aus, als würde Michelle ihr Geschenk gefallen :-)

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So schaut das Ding live und verbaut aus.

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Die Befestigung im Detail

Für interessierte: Das Navi ist ein Garmin Zümo 210. Wasserdicht, staubdicht, stoßfest und mit Handschuhen bedienbar. Inklussive Befestigung fürs Motorrad und Auto und div. Ladekabel.
Montage am Motorrad war ohne Probleme in 5 Minuten durchführbar! Top!

Umso schöner war jedoch die Abendstimmung auf der Burg Plankenstein beim Texingtal.

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Die Burg Plankenstein in der Abendsonne

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Eingang zum inneren Burghof, dort gibts ein nett aussehendes Lokal

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Aussicht gibts auch!

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Inklussive Burgkatze

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Ein richtiger Altweibersommer

Schön wars, leider wirds schon wieder so früh finster :/ Der Herbst naht in großen Schritten.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 02.10.2011, 22:42
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Die ersten schönen Tage im August haben wir genutzt um uns ein paar neue Strecken anzusehen.
Begonnen haben wir über Koppenpass, Gosautal, Bischofshofen und weiter in Richtung St. Johann in Tirol. Von da an nach Süden durch Kitzbühel, welches wir so schnell als möglich in Richtung Pass Thurn verließen. Ganz schrecklich: Extrem viel Verkehr, ein Hotel neben dem anderen...

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Am südlichen Ende vom Pass Thurn aus hat man einen schönen Blick aufs Salzachtal in Richtung Kriml

Von Mittersill ging es in Richtung Westen durch das Salzachtal. Im einem kleinen Seitental, dem Obersulzbachtal, haben wir Mittaggegessen allerdings nur mitgebrachte Semmeln. War trotzdem sehr nett.

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Beim Mittagessen im Obersulzbachtal

Weiter ging es anschließend in Richtung Krimml, wo wir die Krimmler Wasserfälle, aus der Ferne, bewunderten und anschließend über den Gerlos-Pass in Richtung Zell im Zillertal. Herrliche Aussicht und mit 4,5€ Maut nicht mal teuer, deswegen waren aber auch abertausende Touristen mit ihren versch..... Wohnwagen aus einem bestimmten Land mit gelben Kennzeichen unterwegs und haben die freie Fahrt versperrt.

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Die Krimmler Wasserfälle aus der Ferne

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Mit ein wenig zusätzlicher Landschaft noch...

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Und ein Motorradfoto muss auch sein :)

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Der Durlassboden-Stausee mit dahinterliegendem Gletscher

In Zell im Zillertal haben wir umgedreht und es ging zurück nach Mittersill und von dort aus über den Felbertauern in Richtung Matrei in Osttirol. Der Felbertauern war sehr schön zu befahren, auch Verkehr war auf Grund der vorgerückten Stunde schon sehr angenehm, jedoch waren die 8€ Maut recht happig.

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Das Zillertal liegt flach wie eine Scheibe zwischen den Bergen

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Am Südportal des Felbertauerntunnels

Durch das Defereggental ging es in Richtung Westen und in den Sonnenuntergang. Am Ende des Tales liegt der Stallersattel, der gleichzeitig auch die Grenze zwischen Osttirol und Südtirol (Italien) ist. Der Pass ist auf italienischer Seite nur einspurig - und zwar WIRKLICH einspurig - und darf daher in Richtung Italien von Minute 0 bis 15 befahren werden und von Italien aus von Minute 30 bis 45. Die jeweils freie Viertel Stunde dient den Nachzüglern. Womit man jedoch stets rechnen muss sind Radfahrer, die die Strecke (bergauf) klarerweise nicht in 30 Minuten schaffen.

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Da braust die Michelle heran auf den Stallersattel

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Abendstimmung an einem kleinen See beim Stallersattel

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Selbstportrait

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Alle müssen warten, die hinunter wollen.

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Hier nochmal die Erklärung, sogar anschaulich :)

Anschließend ging es fast bis Bruneck (Brunico) und über die SS 49 in Richtung Sillian und damit zurück nach Österreich.

Mittlerweile war es halb 9 am Abend und wir waren auf der Suche nach unserem Quartier, welches wir bereits im Vorraus gebucht hatten. Wir übernachteten im Hotel Garni Monte in Kartitsch. Sehr freundlich, sauber, nette Zimmer und sogar um 21.30 noch in einem Lokal im Nachbarort um Verlängerung der Küchenöffnungszeiten gebeten. Sehr empfehlenswert.
Auch das Essen im Lokal Dorfbergstüberl in St. Oswald war sehr zu empfehlen und nicht teuer.

Nach einem Frühstück, das in Ordnung war ging es gut erholt weiter durch das wunderschöne Lesachtal in Richtung Kötschach-Mauthen. Leider waren ca 100 Radfahrer einer Radwandertour unterwegs die zu einem sehr zähen Verkehr führten, da die Straße durch das Lesachtal des eng und kurvig ist und somit Überholen nur an wenigen Stellen möglich ist. Noch dazu fuhren die Radler meistens nebeneinander und total unkoordiniert. Hätte ich doch nur schon meine neue Hupe gehabt...
In Kötschach-Mauthen angekommen machten wir einen kleinen Abstecher über den Plöckenpass nach Italien nach Timau und zurück. Netter Pass, leider jedoch auch viel Schwerverkehr.

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Am Plöckenpass, Blick Richtung Süden

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Der Blick von Timau in die Berge

Anschließend traten wir die eigentliche Heimreise in Richtung Norden an. Über den Gailbergsattel ging es durch das Drautal in Richtung Lienz und über den Iselsberg nach in Richtung Heiligenblut.
Dort durften wir zarte 19€ Maut für die Großglockner-Hochalpenstraße berappen und anschließend hinter einer Blechlawine auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe hinauf fahren. Auch hier waren die Genossen mit den gelben Kennzeichen eine wahre Freude und haben für so manchen ausgestoßenen Fluch gesorgt. Schließlich kamen wir aber ohne gröbere Probleme oben an und hatten noch herrliches Wetter mit Blick auf die Dreitausender des Großglockner-Massivs.

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Die Pasterze mit dem Johannisberg im Hintergrund

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Der Großglockner selbst hat sich uns leider nur in Wolken gezeigt

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Ist zwar für Touristenmassen ausgelegt, trotzdem mussten die Autos in 4 spurigen Wartezonen auf Blockabfertigung warten.

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So weit unten sind die da noch....

Das Wetter änderte sich jedoch sehr bald und kaum hatten wir unser mitgebrachtes Mittagessen gegessen, begann es sich einzutrüben. Auf dem Weg auf die Edelweißsspitze begann es beim Hochtörl zu Regnen und wir zogen kurzer- bzw eher langer Hand die neuen Regenkombis an.

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Das Gewitter zieht heran - da schmeiß ma uns lieber gleich in die Regenkombis

Und gut wars, denn kaum 10 Minuten später waren wir mit ca 200 anderen Fahrzeugen in einem mordsmäßigen Gebirgsgewitter, dass es sich gewaschen hat. Wir blieben trocken und haben die anderen Moped-Treiber die nur in Jeans und ohne Handschuhe unterwegs waren ausgelacht, natürlich nur im Stillen - gehört sich ja nicht ;-)

Bei nördlichen Mautstelle angekommen hat der Regen langsam nachgelassen und so konnten wir uns mit der Blechlawine in Richtung Bruck an der Großglocknerstraße. Wie Murphy will wird die B 311, die Pinzgauer Bundesstraße derzeit rundum erneuert und so gibt es ein Gegenverkehrsstück mit Blockabfertigung, das zu kilometer langem Stau und somit zu ewig langen Wartezeiten führt, außer man ist einspurig unterwegs =)

Um weiteren Staus zu entgehen haben wir uns kurz nach Taxenbach hinauf nach Dienten aufgemacht, wo uns bereits das nächste Gewitter eingeholt hat, also wieder rasch in die Regenkombis geschlüpft und die restlichen 100 km im wechselnd starken Regen nach Hause gefahren. Die Kombi hat dicht gehalten. Blos der linke Schuh hat aufgegeben und ist ein wenig nass geworden innen und die Handschuhe waren leicht feucht.

Insgesamt eine geniale Tour mit vielen neuen Eindrücken und viel Spaß :)

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Karte bei Google-Maps ansehen.

Länge der Tour: ~ 475 km

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Karte bei Google-Maps ansehen.

Länge der Tour: ~ 330 km

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Ganze Tour bei Google-Maps
KM insgesamt: 810 km

GPS-Tracks sowie Videos von der Tour werden nachgereicht, sobald wir zurück sind.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Freitag, 05.08.2011, 13:00


Bei knapp unter 30 °C im Schatten durften Michelle, ich und einige andere Heute in der Trauzlgasse 1 im 21. Bezirk - zwischen Bundesanstalt für Verkehr Polizei Diensthundestaffel - ein Fahrsicherheitstraining mit Trainern von der Verkehrsabteilung der Wiener Polizei beim VFV - Wien (Verein für Vekehrssicherheit) durchführen. Die Trainer, alle selbst Motorradpolizisten, geben sich jedes Mal viel Mühe und gehen auf jeden Teilnehmer individuell ein. Die Trainings sind prinzipiell gratis, jedoch wird um eine angemessene Spende gebeten, da der Verein sowohl für das Mittagessen als auch für die Reparaturen, Wartungen und Neuanschafftungen (dieses Jahr zB einige Trial-Motorräder) aufkommen muss. Mittagessen gibts übrigens vom Verein: Gebratene Krainer mit Senf und Ketchup sowie Gebäck. Außerdem steht den ganzen Tag gut gekühltes Mineralwasser zu Verfügung um eine Austrocknung der Teilnehmer zu verhindern.

Nachdem wir vor 2(?) Wochen bereits eines von vielen Basic Fahrsicherheitstrainings absolviert haben, durften wir heute den Fortgeschrittenen Kurs besuchen.
Mir persönlich hat der Kurs einiges gebracht, da ich vor allem auf dem dort gesteckten Parcours mit den unterschiedlichen Asphalt-Qualitäten (rau, griffig, glatt,...) zum ersten mal die Fußrasten einige Male streifen lassen konnte. Hat sich mit der V-Strom bis jetzt noch nie ergeben.
Außerdem wurde wieder mal veranschaulicht, dass der Bremsweg sich bei 50 km/h auf 70 km/H verdoppelt. Also aufpassen beim Rasen ;-)
Nein, war alles in allem sehr cool und werde ich sicherlich, bei Gelegenheit wieder machen, aber nicht mehr dieses Jahr. Jetzt müssen erst mal wieder richtige Ausfahrten her. Hoffentlich gibts nach der letzten Prüfung am 16.6. nur mehr schönes Wetter :-)
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 05.06.2011, 21:50
Eingeordnet unter: Motorrad


Am Sonntag waren wir im Trialgarten Ohlsdorf beim Hartwig Kamarad um dort die Weihnachts/Geburtstagsgeschenke vom Simon und vom Felix einzulösen.
So machten Pipo, Michelle, Simon, Felix und ich uns auf den Weg und nach kurzweiligen 2.5 Stunden waren wir auch in der Weltstadt Ohlsdorf.

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Trialgarten in Ohlsdorf

Nach einer kurzen Einschreibprozedur (quasi wie bei der Einreise in die USA) ging es auch schon zur Unterweisung. Das Trial-Bikes auf Grund der extremen Untersetzung ein wenig heftig reagieren, wenn man gar zu forsch am Gashahn dreht wird einem zwar gesagt, jedoch muss das jeder mal selbst probieren um es wirklich zu glauben.
Dann ging es auch schon los und wir drehten unsere Runden um den Platz. Nach und nach wurden mehr Hindernisse eingebaut. Zuerstmal über eine Holzlatte, hört sich einfach an, war es anfangs aber gar nicht...ging später aber recht gut. (Stichwort: Blicktechnik).
Da es die letzten Wochen nie regnete, waren die Löcher im Boden diesmal trocken - ganz im Gegenteil zum letzten mal. Trotzdem hats mich in den Löchern 2 mal so deppat hingehaut, dass ich kaum mehr aussegekommen wär, weil die Maschine mim Motorblock aufgesessen is.

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Über die Paletten sind wir auch drüber gefahren, wär wohl für meine V-Strom nix...

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Den großen Hügel haben wir dieses mal ausgelassen, da wir einfach eine zu große Gruppe waren

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Durch diesen Hohlweg sind wir diesmal gefahren, der war beim letzten mal zu Wasserhältig. Cooles Teil!

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Auch die Bergkulisse ist doch eigentlich sehr nett. Da kommt glatt Urlaubfeeling auf

Auch ein kleines Video hab ich gemacht, wo einer der Anwesenden gezeigt hat, wie das geht, wenn mans wirklich kann. Er ist aber auch Jugend-Staatsmeister ... von daher kein Wunder.



War sehr nett wieder, nur ist Fahren ohne Handschuhe ned empfehlenswert. Hab mir derartige Schwielen und Blasen auf den Händen geholt, das ist ned feierlich....
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Montag, 23.05.2011, 23:18
Eingeordnet unter: Fotos, Landschaft, Motorrad, Sport


So könnte man sagen. Derzeit ist nicht viel zu berichten, ich lern fleissig für die Antech VO Prüfung, geh brav in den NFS-Kurs (heute war die letzte Einheit Anatomie, ab morgn sind Kreisläufe und Regelkreise dran) und komm daher sonst zu recht wenig.
Nach dem Fahrsicherheistraining beim VFV-Wien am Samstag, gefolgt von Nikos Geburtstagfeier im 9er Bräu, stand der Sonntag (wetterbedingt) im Zeichen der Familie und (wieder mal) Uni.
Traurig aber wahr, bin ich bei der quasi vorletzten Prüfung des Bachelors draufgekommen, dass Lernkarten für das stupide Auswendiglernen von Fakten gar nicht so schlecht sind.
Direktlink  Kommentare: 3 geschrieben von potassium am Dienstag, 17.05.2011, 00:00


Hab heute mein Motorrad von der Werkstätte meines Vertrauens abgeholt. Service, neue Reifen und eine Steckdose für Navi/Handy/etc stand am Programm.
Service hat zwar eine Lawine gekostet, dafür ist die Steckdose echt perfekt montiert und schaut auch noch gut aus. Höchstes Niveau :)

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Reifen sind die gleichen wie beim letzten Mal: Dunloop Sportmax Roadsmart. Echt super Reifen von Haftung her, Laufleistung waren ziemlich genau 8000km, vorne und hinten, wobei vorne noch bissl Reserven gewesen wären.

Direktlink  Kommentare: 4 geschrieben von potassium am Donnerstag, 05.05.2011, 10:15
Eingeordnet unter: Motorrad


...oder sind das etwa keine Wildschweine?

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Via Black Devil@v-stromforum.de
Direktlink  Kommentare: 4 geschrieben von potassium am Freitag, 04.03.2011, 00:54
Eingeordnet unter: Humor, Motorrad, lost and found @ WWW


Mittlerweile wurden sowohl Jacke als auch Hose ausführlich getestet: siehe Ende des Beitrages!

Endlich war es wieder mal warm genug um ein wenig aus Wien heraus zu fahren und meine neue Motorradkombi wieder einem harten Test zu unterziehen. Bei knapp 5 °C hat sie sich wacker geschlagen.
Die klassische Strecke über den Exelberg, Königstetten, Katzelsdorf und Tulbingerkogel ist sauber, frei von Split und nur mehr an sehr schattigen Stellen sind noch spuren von dreckigem Schnee zu sehen.

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Blick von der Dopplerhütte in Richtung Tulln

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Michelle, gar nicht so erfroren für die kühlen Temperaturen

Nun aber zu meinem neuen Gewand:
Als Jacke hab ich mir Anfang September ein Exemplar der Serie Athos von der Firma Rukka zugelegt. Die Jacke hat eine fixe GoreTex-Membran und ist mir Rukka Air Protektoren an Ellbogen und Schultern ausgestattet. Die Protektoren fallen, im Vergleich zu herkömmlichen Protektoren, sehr leicht dafür aber deutlich großflächiger aus. Gegen niedrige Temperaturen ist ein herausnehmbares Thermofutter enthalten. Dieses hält auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt den Träger angenehm warm und in ist Kombination mit einem anständigen Pullover auch bei -10 °C noch komfortabel.
Der spezielle Reißverschluss GoreTex Lockout lässt sich leicht bedienen und ist nach wenigen mal öffnen und schließen auch schon gewohnt. Der beigelegte Pflegestift ermöglicht ein sanftes Gleiten des Verschlusses.
Um kleines Gepäck zu verstauen sind zwei Napoleontaschen vorhanden sowie zwei Außentaschen, die jedoch recht unpraktisch zu befüllen sind und sich sehr negativ auf die Figur schlagen.
Alles in allem eine geniale Winterjacke. Ob und wie sehr sie sich als Sommerjacke bleibt abzuwarten und ich werde es bei Gelegenheit natürlich auch bloggen. Ich bin dabei allerdings eher skeptisch, da sie weder ein Netzinnenfutter noch Lüftungsschlitze hat.


Hose wollte ich mir ursprünglich gar nicht kaufen, jedoch war die SRO Edison Hose von Rukka um 60% verbilligt und genau in meiner Größe lagernd. Da musste ich einfach zuschlagen. Das Vorzeigemodell in der höchstpreisigen Region ist mit allem ausgestattet was gut und teuer ist. Rukka APSair Protektoren wurden an Knien und Hüfte eingebaut. Somit sind Fuß und Unterschenkel von der Zehenspitze bis über das Knie durchgehend geschützt, da der Protektor direkt über dem Stiefel anfängt. Weiters sind in der Knie- und Schienbeinregion GoreTex Super Fabric Verstärkungen aufgebracht, welche aus sehr hartem Epoxidharz bestehen und auf Grund der Perforation trotzdem Atmungsaktiv sind.
Die Hose ist für Wind- und Wasserdichtigkeit mit einem GoreTex 3-Lagen Laminat ausgestattet welches perfekt warm und trocken hält. Auch bei tief winterlichen -9 °C waren die Beine stets wohlig warm.
Natürlich kommt die Wärme nicht von ungefähr und so ist auch die Hose mit einem herausnehmbaren Thermofutter ausgestattet sowie einem Netzfutter um ein Kleben der Hose an der Haut, im Sommer zu vermeiden.
Die Protektoren können ganz einfach entfernt werden, jedoch hab ich noch nicht raus, wie ich sie am Verrutschen hindere, was dann aussieht, als hätte ich eine böse Unterschenkelfraktur.

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Ich in der neuen Rukka Athos (Jacke) und SRO Edison (Hose) bei der Dopplerhütte

Nachtrag:
Mittlerweile habe ich einige 10000 km mit dieser Jacke und der Hose hinter mich gebracht und muss ein vernichtendes Urteil aussprechen: Ich würde mir diese beiden Stücke keinesfalls nochmal kaufen - selbst wenn sie nur 100€ kosten würden.

Die Hose ist extrem schwer, die Protektoren verrutschen beim gehen und sie ist ohne Hosenträger nicht tragbar weil sie bei der Hüfte nicht fest genug sitzen. Das einzig gute was ich an der Hose lassen kann ist ihre Wasserdichtigkeit, diese ist unbestritten hervorragend.
Die Jacke ist ein wenig besser als die Hose, da die Protektoren gut sitzen. Leider lösen sich die Reflexpunkte und Streifen extrem schnell ab (2 Wochen bei moderater Nutzung und sorgfältiger Pflege). Ist bereits das dritte Exemplar der Jacke (auf Gewährleistung getauscht) und es tritt nach wie vor auf. Die Fehlende Belüftung der Jacke ist im Sommer einfach untragbar, wieso schaffen Stadler und Vanucci das und Rukka nicht? Ein weiteres Manko sind die Brusttaschen außen, die einfach so idiotisch geschnitten sind, dass man nicht nur wie ein Michelin-Männchen daherkommt, nein man findet in den Taschen auch nichts schnell. Auch hier ist die Wasserdichtigkeit unbestreitbar gut. Der Zipp-Verschluss bei der Jacke hält bisher und ist auch schön dicht, aber die Pflege mit dem Teflon-Stift alle paar Wochen ist doch ziemlich mühsam.
Alles in allem wäre ich wohl mit einer Regenkombi für 50€ und einer Ausrüstung um die Hälfte deutlich besser gefahren. Aber so ziehe ich meine Lehre und werde wohl keine Ausrüstung der Firma Rukka mehr kaufen.
Direktlink  Kommentare: 5 geschrieben von potassium am Samstag, 26.02.2011, 21:24