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Hier gibt's leider schon länger nichts mehr neues und das liegt hauptsächlich daran, dass ich zur Zeit mehr als eingespannt bin.
Mit der Dissertation wo im Moment kleine klaren Ergebnisse rauskommen, mit meinem Lieblingsverein bei dem ich unter anderem eine Übung des Katatrophenhilfsdienstes geplant habe, an der Aus- und Fortbildung für die Mitglieder der Sanitätsgruppe arbeite und wenn mir noch Zeit bleibt ich auch noch im Rettungsdienst anzutreffen bin.

bergetrupp mit supervisor khd
Ein Bergetrupp mit Supervisor des Katastrophenhilfsdienstes


sanitätsmaterial khd
Sanitätsmaterial des Katastrophenhilfsdienstes

Achja da war auch noch das Motorradfahren ;-) Das ist im Moment ja leider wetterbedingt nicht so einfach - dafür habe ich endlich in meinem Helm eine BlueBike Freisprecheinrichtung und genieße sie jeden Tag bei der Fahrt zur Arbeit. Genaueres darüber und auch über div. Touren der letzten Wochen kommt, sobald ich mal ein wenig Zeit dafür finde.
Ich bitte im Moment also noch um ein wenig Geduld :)
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Freitag, 16.05.2014, 13:04


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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 05.01.2014, 23:43
Eingeordnet unter: KHD, KTW, NAW, RTW, Rettung


Ein wirklich großartiger und lesenswerter Artikel der Arbeiterzeitung vom 25. Dezember 1896 berichtet über einen Tag bei der Wiener freiwillige Rettungsgessellschaft (dem Vorläufer der heutigen Wiener Rettung): Im Zeichen der rothen Laterne


ZitatSo geht's fort. Jede Stunde bringt hundert neue Erfahrungen. Man müßte Bände schreiben, wollte man alles schreiben, was man sieht, hört, und was man erfährt und miterlebt. Wer erfahren will, wie das Volk lebt, siecht und stirbt, wer die Leiden der Proletarier intim studieren will, der studiere die Erfahrungen der Rettungsgesellschaft, denn mit Proletariern in erster Linie hat diese Institution zu thun. Er wird Dinge erfahren, die er sich sonst nicht erträumt, an deren Wahrheit er zweifeln würde, wenn er sie liest.

Es war anscheinend vor über 100 Jahren schon genau wie heute :D

Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Mittwoch, 23.10.2013, 22:46
Eingeordnet unter: Breitenschulung, Rettung, Zum Nachdenken


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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 05.05.2013, 23:44
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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 21.04.2013, 20:05
Eingeordnet unter: Fotos, KHD, Rettung


Nach dem ökumenischen Gottesdienst zur 900 Jahr Feier konnte man am Stephansplatz unter anderem den neuen RTW der Johanniter den Akkon 3 bewundern.

Picture
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 14.04.2013, 21:47
Eingeordnet unter: Fotos, Rettung


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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Mittwoch, 23.01.2013, 00:00
Eingeordnet unter: KTW, NAW, RTW, Rettung


Bei uns ist es recht häufig so, dass ähnliche Teams immer wieder Dienst am RTW tun. Somit kennt man seine Kollegen und kann ihr Verhalten oft antizipieren. Das führt natürlich zu einer gewissen Vertrautheit und jeder weiß ungefähr was die nächsten Schritte sein werden. Wir sprechen alle die gleiche (medizinische Sprache) und wenn man auch noch regelmäßig und häufig gemeinsam Dienste fährt so führt das dazu, dass wie in einem großen Uhrwerk ein Zahnrädchen ins andere greift.
Auf der anderen Seite führt das natürlich automatisch dazu, dass man mit einem Team mit dem man sonst nie Dienst tut sich plötzlich verhältnismäßig schwer tut. Man spricht zwar weiterhin die gleiche Sprache, jedoch mit einem deutlich unterschiedlichen Dialekt. Jeder macht gewisse Kleinigkeiten doch ein wenig anders und plötzlich gerät das Uhrwerk ein wenig ins Stocken. Nicht so, dass man es von Außen merken würde oder gar der Patient schlechter behandelt würde, aber doch so, dass es ein erhöhter Stressfaktor für die Mannschaft ist.

Genau diese Tatsache habe ich in einem meiner letzten Dienste erlebt bei dem ein Patient der Zeichen eines akuten Koronorsyndroms plötzlich zu Atment aufhörte und damit Reanimationspflichtig wurde. So eine Situation ist natürlich immer ein Stressfaktor, da gerade am Anfang tausend Dinge gleich und sofort passieren sollen.
Natürlich muss die Herzdruckmassage qualitativ gut und möglichst unterbrechungsfrei durchgeführt werden. Der Patient benötigt einen gesicherten Atemweg und eine adäquate Beatmung. Immerhin ein venöser Zugang war bereits vorhanden, somit konnte das notwendige Adrenalin sehr zeitnahe verabreicht werden.
Natürlich erhielt der Patient auch Heparin, hatte bereits vorher Vendal (Morphium) erhalten und im Verlauf wurde er auch noch sediert. Das angeschlossene EKG zeigte ab dem Zeitpunkt der Apnoe eine Asystolie, also eine nicht defibrilierbaren Herz-Rhytmus. Da das nächste Zentrum mit diensthabendem Herzkatheter / PTCA einige Fahrtzeit entfernt war, entschloss der NA sich dazu, dass der Patient unter Reanimation in das entsprechende Krankenhaus gebracht werden sollte.
Da ich in diesem Dienst zum ersten mal alleine (d.h. ohne Aufsicht) als Lenker am RTW Dienst tat, war das auch meine erste Fahrt unter laufender Reanimation. Wie mein Team mir im Anschluss mitteilte war die Fahrt der Situation entsprechend sehr ok gewesen. Natürlich ist es nicht sehr bequem für die Mannschaft im Stehen im fahrenden Auto zu arbeiten, jedoch geht es in diesem Fall nicht anders. Der Lenker muss in diesem Fall einen ausgewogenen Fahrstil, zwischen zügigem Transport und gleichmäßiger Fahrweise (um der Mannschaft möglichst gute Arbeitsbedingungen zu ermöglichen), an den Tag legen.
Der Patient wurde auf der Intensivstation noch weiterhin reanimiert, es konnte jedoch im weiteren Verlauf eine Herzkatheter Untersuchung durchgeführt werden und der Patient hatte ROSC (return of spontaneous circulation).
Ob der Patient überlebt hatte und falls ja, wie gut sein neurologisches Outcome ist weiß ich leider nicht. Gute Karten hatte er jedenfalls auf Grund seiner bereits vorhandenen Grunderkrankungen leider nicht...
Nachtrag: Leider hat der Patient nicht überlebt. Obwohl die Angiographie unter Reanimation durchgeführt wurde, war ein Wiedereröffnen der Koronar-Arterien nicht möglich.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Samstag, 15.12.2012, 18:17
Eingeordnet unter: RTW, Rettung


rupturiertes Bauch-Aortenaneurysma: 0
Wir: 1
:-)
Direktlink  Kommentare: 2 geschrieben von potassium am Donnerstag, 29.11.2012, 02:07
Eingeordnet unter: Medizin, Rettung


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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 18.11.2012, 23:37
Eingeordnet unter: Fotos, Rettung