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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 29.10.2017, 19:57
Eingeordnet unter: KHD, Rettung


Witti Symphonics - Ham Kummst Sanitäter Edition

... als Hommage auf Seiler und Speer - Ham kummst.
Dabei gefällt mir am besten
ZitatTatü tata - was macht der FiSu1) da?


Die Wildecker Herzbuben - Der Schock fürs Herzilein

...Teil einer Kampagne zur Verbreitung von öffentlichen Defibrillatoren durch den Verein PULS.



1)Fieldsupervisor (FiSu): Mitarbeiter der Rettungsakadmie (Ausbildungszentrum) der Wiener Berufsrettung (MA 70), welcher zu Einsätzen höchster Priorität als Unterstützung der entsandten Mannschaft und zur Qualitätssicherung entsandt wird.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Dienstag, 28.06.2016, 16:52


Vor nun mittlerweile zwei Wochen konnte ich nach etwas weniger als 9 Jahren Vereinszugehörigkeit nun die letzte Ausbildungsstufe als Sanitäter, die in Österreich derzeit möglich ist, abschließen - mit Auszeichnung versteht sich ;-)

Angefangen habe ich als Zivildiener im Novemberturnus 2006. Nach rund 2 Monaten habe ich dann den Rettungssanitäter (RS) abgeschlossen und am Ende meines Zivildienstes, den ich fast ausschließlich am Krankentransportwagen (KTW) verbracht habe, habe ich die interne Weiterbildung zum zweiten Sanitäter auf dem Rettungswagen (RTW) gemacht.
Nach dem Zivildienst bin ich dem Verein als ehrenamtlicher treu geblieben und konnte so als 2. Sanitäter auf der Notfallrettung, im Krankentransport, im Organtransport, Ärztefunkdienst und im Katastrophenhilfsdienst (damals noch Katastrophenschutzzug, kurz K-Zug) erste Erfahrungen sammeln. So ging das bis 2011 und von da an war ich in der Ausbildung zum Notfallsanitäter (NFS), welche ich im Winter 2011 auch mit Auszeichnung (jaja ich weiß Selbstlob stinkt - mir egal!) abgeschlossen habe.
Im Jahr darauf folgten dann die Ausbildung zur allgemeinen Notfallkompetenz Arzneimittellehre (NFS NKA) und allgemeine Notfallkompetenz Venenzugang und Infusion (NFS NKV).

So habe ich mir dann mit regelmäßigen Diensten als Lenker und transportführendem Sanitäter auf dem Rettungswagen die Zeit vertrieben und weil das ja noch nicht ausreichend Freizeit reduziert ist, habe ich auch noch die Leitung der Sanitätsgruppe übernehmen dürfen, in der ich mittlerweile tatkräftige Unterstützung von zwei meiner besten Freunde erhalte.

Im Frühling dieses Jahres hat nun dann der vorerst letzte Teil meiner medizinischen Ausbildung angefangen - jener zum Notfallsanitäter mit besonderer Notfallkompetenz Intubation und Beatmung (NFS NKI). Neben dem theoretischen Kurs im Ausmaß von 30 Stunden, inkludiert dieser ein noch mindestens 80 stündiges Praktikum in einem geeigneten Krankenhaus, bei dem man die praktischen Aspekte der Atemwegsicherung lernen und verinnerlichen soll (allen voran natürlich die endotracheale Intubation).

Die kommisionelle Abschlussprüfung besteht im Anschluss an den Kurs aus 3 Teilgebieten - Recht, Anatomie sowie Atemwegmanagement sowie einem Praxisbeispiel. Meine Fragen waren btw: "Voraussetzungen für die Anwendung aller Notkompetenzen", "Aufbau, Funktion und Lage des Kehlkopfes inkl. nervöser Versorgung" sowie "Indikation, Kontraindikation, Komplikationen, Vorteile und Nachteile des Larynxtubus".
Obwohl die Fragen kurz und bündig klingen, bedarf es für die ausreichende Beantwortung doch relativ viel Zeit. Bei den Praxisbeispielen schließlich musste jeder Teilnehmer des Kurses einmal als Teamleiter ein Advanced-Life-Support Beispiel leiten, welches schließlich in einer endotrachealen Intubation mündete.

Der langen Rede kurzer Sinn: Habe fertig!

NKI badge

Und hier noch der selbstgemachte Special NKI Badge von meiner Maus:

special NKI badge
Special NKI Badge



Für alle die noch was über die Notfallsanitäter Ausbildung lesen wollen, sei der Wikipedia-Artikel empfohlen. Ist allerdings etwas dürftig.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Mittwoch, 28.10.2015, 17:12


Die vergangenen zwei Wochen durfte ich täglich über 8 Stunden in insgesamt 6 verschiedenen OPs verbringen um meine Fertigkeiten in Punkto Atemwegssicherung mit speziellem Fokus auf die endotracheale Intubation zu verbessern.
Ich konnte bereits am ersten Tag einen Großteil des Teams kennen lernen und hab von Anfang an das Glück gehabt sehr engagierte Kollegen zu haben, die alles daran gesetzt haben, dass ich möglichst viel sehe und unter Aufsicht auch selbst durchführen konnte. So konnte ich in diesen zwei Wochen etliche Male intubieren, habe unzählige venöse Zugänge gelegt, und mindestens ebensoviele Larynx-Masken gesetzt. Selbstverständlich muss man bei den Basics anfangen und so habe ich erst einmal einige Tips und Tricks für eine möglichst gute Beutel-Masken-Beatmung geklärt, welche mittlerweile auch schon wirklich gut funktioniert.
Der Unterschied den ein kleiner Guedel-Tubus ausmacht, hatte ich seit jeher unterschätzt und erst durch dieses Praktikum ist mir gewahr geworden wieviel leichter die Beatmung damit oft wird. Im Verlauf der zwei Wochen durfte ich bei einem äußerst anspruchsvollen Atemweg auch bei einer fiberoptische Intubation assistieren und war heilfroh darüber, dass ich es nicht selbst machen musste :D

Ich hab auch eine Menge über den täglichen Ablauf im OP, über einige Operationsmethoden und über Intensivmedizin generell gelernt. Nicht zuletzt war auch Narkoseführung und die Wahl der unterschiedlichen Analgetika und Hypnotika am Programm und so konnte ich aus extrem vielen Bereichen viel Wissen und Erfahrung mitnehmen.

Wenn das Praktikum mir aber vor allem eines gebracht hat ist es eines: einen riesigen Respekt vor den Fertigkeiten der Atemwegssicherung.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Samstag, 20.06.2015, 18:06


...aber nun dürfen Niko, Michi und ich bald wieder gemeinsam die Schulbank drücken - im Mai steht der NKI-Kurs[1] an. Außerdem erster Sanikurs mim Mathias!

*laola*

[1] Notfallsanitäter mit besonderer Notfallkompetenz Intubation und Beatmung
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Samstag, 07.03.2015, 14:53


Ein sehr empfehlenswertes Video habe ich heute für euch. Am zweiten Rettungsdienstsymposium, welches am 26.02.2015 in Linz statt fand haben hier drei Vortragende dieses Thema aus der Sicht eines Juristen, eines Arztes und des Bundesrettungskommandanten des ÖRK aufgegriffen.
Den ersten zwei Beiträgen kann ich viel abgewinnen, dem dritten nicht so.



Prädikat sehenswert!
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Sonntag, 01.03.2015, 17:18


In einem sehr, sehr empfehlenswerten Artikel schreibt die Krankenschwester und Paramedic Elia Petzierides die unglückliche Verkettung von Umständen die zu dem Tod von einer dreijährigen Australierin auf einem luftgebundenen Transfer zwischen zwei Spitälern geführt hat.
Rubys Rule on gravelessons.com

ZitatIt is here where three simple yet painful statements are made that make this such a difficult case to accept.
1. If a new IV fluid bag had been used Ruby would still be alive as the air would not have been present in the IV fluid bag.
2. If an infusion pump had been used Ruby would still be alive as the pump would have alarmed and ceased the infusion when air was detected in the line prior to it entering Rubys circulatory system.
3. If the IV fluid was gravity fed (without the pressure bag) Ruby would still be alive as Rubys venous pressure would have stopped the final few centimetres of IV fluid from entering her circulatory system, preventing any air from entering her circulatory system.


Die Quintessenz: Niemals, unter keinen Umständen, soll eine bereits angestochene Infusion wieder angestochen werden, weil dadurch Luft in den Infusionsbeutel eindringen kann und dieser - im falle einer Druckinfusion - zu einer massiven Luftembolie beim Patienten und damit zu dessen Tod führen kann.

Edit: Mittlerweile gibt's auch ein Video dazu auf Youtube.

Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Freitag, 16.01.2015, 08:06
Eingeordnet unter: Medizin, Rettung, Zum Nachdenken


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Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Freitag, 02.01.2015, 17:36
Eingeordnet unter: RTW, Rettung, Zum Nachdenken


In letzter Zeit war es wieder ausnehmend still hier auf dem Blog. Ganz im Gegensatz zum echten Leben.
Neben der ESPS (European Symposium of Photopolymer Science) bei der alle Arbeitskollegen und ich ziemlich eingespannt waren und der groß angelegten Einsatzübung deren Übungsleitung ich gemeinsam mit Mathias inne hatte war nicht viel Platz für andere Freizeitaktivitäten.

Weitere Berichte über die Einsatzübung:

http://www.vienna.at/einsatzuebung-von-johanniter-und-oebb-zugunglueck-in-wien-kledering/4092859

Heute Zeitung

retter.tv - Johanniter und ÖBB arbeiten bei Übung Hand in Hand


Sowie ein Video


Aber auch andere großartige Ereignisse sind in den letzten Monaten passiert: Michelle hat ihr Studium abgeschlossen und ist nun offiziell meine Pharma-Maus :) Nochmal herzliche Gratulation dazu von meiner Seite! Letzteres haben wir voriges Wochenende auch gemeinsam mit ihrem Geburtstag bei einer recht großen Homeparty zelebriert - lustig wars!

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In den nächsten Wochen geht es auf der Uni weiter mit Bakk-Arbeiten Betreuung sowie Vorbereitungen für erste Papers und bei meinem Verein mit den Vorbereitungen für den Nationalfeiertag sowie der Aufarbeitung der Einsatzübung...Fad wird mir also eher weniger.
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Montag, 29.09.2014, 22:37


Die Johanniter Unfall-Hilfe in Österreich Bereich Wien hat sich der Herausforderung gestellt und die Nominierung der Johanniter Neuss angenommen.
Bei der Cold Water Challenge geht es darum, dass eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter einer Rettungsorganisation, Feuerwehr oder anderer Hilfsorganisationen sich gemeinsam ins kalte Nass begeben und davon ein möglichst kreatives Video drehen - das ganze innerhalb von 24 oder 48 Stunden nach Nominierung. Schafft es eine nominierte Partei nicht, so müssen diese den Nominierenden ein Grillfest spendieren. Schaffen sie es, dann können sie ihrerseits drei neue Nominierungen aussprechen und auf ein gesponsertes Grillfest hoffen ;-)

Unser Ergebnis seht ihr hier:




Coole Sache auf jeden Fall :))
Direktlink  Kommentare: 0 geschrieben von potassium am Freitag, 06.06.2014, 10:24